Ex-Ottersberger will Heeslinger SC nach nur sechs Monaten wieder verlassen

Huhn und der TBU – passt

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A. Huhn

Uphusen - Von Frank von Staden. Beim TSV Ottersberg galt Alexander Huhn zu Oberliga-Zeiten als absoluter Stammspieler und Leistungsträger, beim Heeslinger SC indes kam der Innenverteidiger in den letzten sechs Monaten nicht über die Reservistenrolle hinaus. Deshalb hakt er seinen Wechsel nach nur einer Halbserie als Missverständnis schon wieder ab.

So bestätigte der Fußball-Oberligist jetzt auch seinen ersten Abgang zur Winterpause. Huhn, der erst im Sommer vom abgestiegenen Wümme-Club zum Aufsteiger gekommen war, will den Verein so schnell wie möglich wieder verlassen.

Der 27-jährige Abwehrspieler war beim SC nie über den Rang eines Ergänzungsspielers hinausgekommen, stand nur in zehn Pflichtspielen auf dem Platz, von denen er lediglich eins über die volle Spielzeit absolvierte (insgesamt 333 Einsatzminuten).

Huhn bekam zunächst auch das sofortige Okay des Vereins. Doch als der HSC hörte, dass der TB Uphusen als direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt großes Interesse bekundete, stand plötzlich eine Ablösesumme im Raum. „Stimmt, wir haben mit Alex gesprochen und könnten ihn sehr gut gebrauchen. Doch die Forderungen der Heeslinger sind derzeit utopisch. Und das, obwohl sie ihm zugesichert haben, dass er sofort gehen kann“, erklärte am Dienstag Uphusens Coach Dennis Offermann auf Nachfrage. Und der Übungsleiter machte auch kein Geheimnis daraus, dass er den Defensivspieler unbedingt verpflichten wolle: „Ich denke, wir werden uns einig werden!“

Huhn selbst will nicht die geringen Einsätze als Grund für seinen vorzeitigen Weggang anbringen, gibt da vor allem berufliche Gründe an: „Ich konnte nicht den vollen Trainingsumfang mitmachen, da ich bei Daimler aus der ständigen Nacht- in die Früh- und Spätschicht gewechselt bin. Zudem wurde mir als Rechtsverteidiger eine Position zugedacht, die mir nicht gerade auf den Leib geschneidert ist. Und die weiten Anfahrten aus Bremen waren auch nicht gerade motivierend. Es ist richtig, dass ich gute Gespräche mit Uphusen hatte, in trockenen Tüchern ist aber noch nichts. Wenn sich beide Vereine nicht einigen können, werden ich meinen Vertrag hier wohl aussitzen müssen. Klar haben auch schon andere Clubs angeklopft, doch ich denke, der TBU passt!“

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