Etwas unglücklicher Rennverlauf in Bremen / Auch Schnakenbergs Glorificare vorn dabei

Galopper Dark Fighter und Dark Fellow Dritte

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Jördis-Ina Meinecke

Verden - Zum Abschluss der Bremer Galopprennsaison musste sich der Stall Moorbock (Armsen) mit zwei dritten Plätzen seiner beiden Vollblüter Dark Fighter und Dark Fellow zufrieden geben. Beide Pferde wären bei einem glücklicheren Rennverlauf noch etwas weiter vorne dabei gewesen.

Das galt vor allem für den fünfjährigen Wallach Dark Fighter, der von Pavel Vovcenko (Achim-Bollen) trainiert wird und mit dem Hoppegartener Rennreiter Tom Schurig im Sattel in einem Ausgleich IV über 1200 Meter als Favorit am Start war. Dark Fighter kam schlecht vom Start weg und lag zunächst nur an vorletzter Stelle des neunköpfigen Feldes. Zu Beginn der Zielgeraden fand Dark Fighter zunächst den Weg versperrt und musste quer durch das ganze Feld, um nach vorne zu kommen. Das gelang Tom Schurig auch, der Wallach sah gut 100 Meter vor dem Ziel wie der Sieger aus, doch musste er dann die länger geschonten Belmondo mit Rene Piechulek und auf der Ziellinie auch noch Charlize mit Champion Andrasch Starke passieren lassen.

Sein sechs Jahre älterer Bruder Dark Fellow, der von seiner Züchterin Jördis-Ina Meinecke (Eitze) seit Jahren selbst trainiert wird, wurde in einem Ausgleich IV, jedoch über 1600 Meter, ebenfalls Dritter. Insgesamt 15 Pferde waren hier am Start. Dark Fellow, der ebenfalls von Tom Schurig geritten wurde, lag vom Start weg in vorderer Linie, konnte seine Position aber auf der Zielgeraden nicht halten – Rang drei. Die Stute Adira und der Wallach Trueman mit den beiden deutschen Spitzenjockeys Eugen Frank und Stephen Hellyn waren während des Rennens schonender geritten worden und belegten daher die Plätze eins und zwei. Dark Fellow lief brav seine Form aus und kam beim 17. Saisonstart immerhin zum neunten Mal in die Geldränge.

Eine dritten Platz gab es in Bremen auch für Jungtrainer Oliver Schnakenberg (Blender-Jerusalem). In einem Meilenrennen (1600 Meter) für dreijährige und ältere Pferde lief die von ihm trainierte Debütantin Glorificare mit Martin Seidl im Sattel auf Anhieb ein gutes Rennen. Die vierjährige Stute musste sich in dem 13 Pferde starken Feld nur den beiden favorisierten Vollblütern Timorow mit „Micki“ Cadeddu und Sign mit Filip Minarek geschlagen geben. Platz vier belegte die von seiner Mutter Elfi Schnakenberg trainierte dreijährige Stute It's my Sunshine, die ebenfalls zu überzeugen wusste. Ohne Chance war in diesem Rennen der vom Achimer Patrick Gibson gerittene Wallach Envyto, der nur Zehnter wurde. Der nächste Bremer Renntag und damit der erste im Jahre 2015 findet am Karfreitag, 3. April, statt.

jho

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