Etelser verwandelt zwei Freistöße gegen Harsefeld / Oberbörsch: „Haben uns einiges abverlangt“

Radtkes Feinjustierung stimmt – 3:1

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Gleich zwei Harsefelder stellen sich Pascal Kubiak in den Weg. Dennoch geht „Kubi“ dem Dribbling nicht aus dem Weg.

Etelsen - Von Kai Caspers. Das Saisonziel ist erreicht: Durch den verdienten 3:1 (1:1)-Erfolg über den TuS Harsefeld hat Fußball-Landesligist TSV Etelsen mit 51 Zählern die anvisierte 50-Punkte-Marke geknackt. Gleichzeitig überholte das Team von Trainer Bernd Oberbörsch damit die Harsefelder in der Tabelle und hat vor dem abschließenden Spieltag als Vierter sogar noch kleine Chancen auf die Vizemeisterschaft.

Zum Matchwinner auf Etelser Seite avancierte dabei Mirko Radtke. Noch in der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber einige Probleme mit den spielstarken Harsefeldern gehabt. Für Trainer Bernd Oberbörsch nur die logische Konsequenz daraus, „dass wir dem Gegner einfach zu viel Platz gelassen haben. Eigentlich wollten wir früh stören und den Spielaufbau verhindern. Allerdings ist uns das überhaupt nicht gelungen“. Das Gegentor zum 0:1 (34.) – es hätte aber nicht fallen dürfen. Doch nach einem Angriff über die rechte Seite patzte Etelsens Keeper Dario Jahn und Patrick Reis brauchte den Ball nur noch ins leere Tor schieben. Noch vor der Pause (44.) der Ausgleich. Ein Freistoß von Mirko Radtke wurde unhaltbar für TuS-Keeper Malte Buschmann abgefälscht – 1:1.

Ein ganz anderes Bild dann in der zweiten Halbzeit. Die Gastgeber wirkten nun deutlich präsenter und setzten Harsefeld viel früher unter Druck. Richtig gefährlich wurde es für die Gäste aber nicht. Der erste Aufreger resultierte aus der 66. Minute, als sich TuS-Keeper Malte Buschmann nach einem Rückpass im Dribbling gegen die heranstürzenden Bastian Reiners und Maximilian Jäger versuchte und nur mit ganz viel Glück einen Rückstand verhinderte. Machtlos war er dann jedoch in der 78. Minute. Erneut gab es einen Freistoß für die Etelser aus rund 24 Metern. Dieses Mal jedoch nicht zentral, sondern von Halbrechts. Eigentlich maßgeschneidert für Pascal Kubiak. Doch der Linksfuß ließ erneut Radtke den Vortritt und der traf unhaltbar zum 2:1. Die Entscheidung – sie fiel nur zwei Minuten später. Nach einem Ballgewinn von Oliver Warnke bediente dieser Stephan van Freeden und der schickte genau im richtigen Moment den von hinten durchstartenden Bastian Reiners auf die Reise. Und der war nicht nur schneller als sein Gegenspieler, sondern zeigte auch beim Abschluss keine Nerven – 3:1 (80.). „Ich denke, dass der Sieg aufgrund der zweiten Hälfte auch in Ordnung geht. Dennoch hat uns Harsefeld einiges abverlangt“, so Oberbörsch.

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