Etelser Trainer hadert nach dem 0:0 gegen Lüneburg mit der Leistung seiner Mannschaft

Oberbörsch: „Wir dürfen uns nicht beschweren“

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Auch wenn sich Etelsens Mario Gloger hier gegen zwei Lüneburger durchsetzt, reichte es für sein Team nur zum 0:0.

Kreis-Verden - Von Kai Caspers. EtelsenKreis-Verden - Von Kai Caspers. Dass die mit fünf Siegen optimal in die Saison gestarteten Landesliga-Fußballer des TSV Etelsen gehörigen Eindruck bei der Konkurrenz hinterlassen haben – das wurde direkt nach dem Abpfiff der Partie gegen den SV Eintracht Lüneburg deutlich. Denn SV-Trainer Maik Peyko war kaum noch zu bändigen und feierte das 0:0, als hätte er so eben die Meisterschaft gewonnen.

Bei Bernd Oberbörsch gestaltete sich die Gemütslage indes etwas anders. „Wir haben heute zu wenig Qualität auf den Platz gebracht und gegen die tief stehenden Gäste viel zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Von daher dürfen wir uns über das Ergebnis auch nicht beschweren, zumal sich die Eintracht den Punkt aufgrund der kämpferischen Einstellung dann auch verdient hat“, stand dem Etelser Trainer der Ärger über den für ihn vermeidbaren Punktverlust ins Gesicht geschrieben. Dabei hätte die Partie auch durchaus einen ganz anderen Verlauf nehmen können. Denn bereits in der dritten Minute hatte Bastian Reiners die Führung auf dem Kopf, aber sein Versuch nach einem Eckball von Maximilian Jäger strich knapp über den SV-Kasten. Nur wenig später verpasste Matthias Märtens nach Solo von Mario Gloger (6.) den richtigen Zeitpunkt zum Abschluss. In der Folge war jedoch nicht mehr zu sehen von einem kontrollierten Spielaufbau auf Seiten der Gastgeber. Immer wieder wurden die Bälle gegen die gut gestaffelten Lüneburger planlos in Richtung Strafraum geschlagen, oder bereits im Aufbau verloren.

Nach dem Wechsel fischte SV-Keeper Pawel Dabrowski einen Jäger-Freistoß (59.) aus dem Winkel, ehe Etelsens Torhüter Daniel Büchau gegen Josef Fischer den möglichen Rückstand (64.) verhinderte. Danach erhöhten die Schlosspark-Kicker noch mal das Tempo. Zunächst verpasste Jannis Oberbörsch per Kopfball die erlösende Führung (74.), ehe Bastian Reiners nach einem Gloger-Schuss und dem folgenden Abpraller nicht schnell genug reagieren konnte (76.). Bei zwei weiteren Schüssen von Bastian Reiners (78.) und Micha Langreder (82.) war erneut Lüneburgs Keeper zur Stelle. Auch vom eigenen Mitspieler ließ sich Dabrowski (86.) nicht überwinden. In der Schlussminute war es dann Philipp Büssenschütt, dessen Kopfball knapp am Pfosten vorbei segelte.

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