Etelser Rückkehrerin Jennifer Krüger ist wieder beseelt vom Radpolo-Sport

„Ich werde auch in der nächsten Saison spielen“

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Will sich wieder voll in den Radpolo-Sport reinhängen: Jennifer Krüger vom amtierenden Deutschen Meister RV Etelsen.

Etelsen - Von Björn Lakemann. Jennifer Krüger und Anika Müller, frischgebackene Deutsche Meister im Radpolo, spielen auch in der kommenden Saison als Team. Nach intensiver Besprechung am Montagabend war die Zusage der 30-Jährigen in trockenen Tüchern. „Ja, ich mache weiter“, bestätigt die Torfrau, die mit dem DM-Sieg vom Sonnabend bereits neun Deutsche Meistertitel inne hat. Wir fragten nach.

Frage: „Fiel Ihnen die Entscheidung, nach vier Jahren Abstinenz vom Radpolo nochmal anzugreifen, besonders schwer?“

Jennifer Krüger: „Einmal vom Radpolo infiziert, immer vom Radpolo infiziert. Das Herz hängt da wirklich dran. Zumal ich mit Anika von Kindesbeinen an zusammengespielt habe und wir uns einfach blind verstehen.“

Frage: „Nach so langer Pause gab es doch sicher Abstimmungsprobleme?

Jennifer Krüger: „Gewisse Abstimmungsprobleme sind am Anfang ganz natürlich. Das Zusammenspiel hat dann aber immer besser funktioniert, obwohl wir vor den Titelkämpfen in Denkendorf fast keine Trainingseinheiten zusammen hatten. Im Endspiel lief esdann wie früher. Das war ein tolles Gefühl!“

Frage: „Haben Sie Ihren Sport nach dem damaligen abrupten Ausstieg eigentlich vermisst?“

Jennifer Krüger: „Ja sicher. Denn wenn jemand so lange wie ich Hallenluft geschnuppert hat und seinen Sport mit so viel Leidenschaft betrieben hat, der stellt nicht einfach irgendwann das Rad zur Seite und sagt, danke das war es dann und geht zur Tagesordnung über!“

Frage: „Was hat sich eigentlich in den vier Jahren Ihrer Abstinenz vom Radpolo geändert?“

Jennifer Krüger: „Eigentlich nichts Grundlegendes, nur ein paar neue Regeln sind dazugekommen. Allerdings gab es solche lästigen Pflichtveranstaltungen wie das „Best of eight“ damals noch nicht. Da hat Anika ja mit ihrer Mutter und Trainerin Sabine ein lange Fahrt auf sich nehmen müssen. Und alles nur, um bei einer Partie anwesend zu sein.“

Frage: „Das war bereits ihre neunte Deutsche Meisterschaft, für Anika Müller sogar schon der elfte Titel. Wo haben Sie ihre schönste DM erlebt?“

Jennifer Krüger: „Das kann man gar nicht genau sagen, denn jede Meisterschaft für sich ist der Hammer. Allerdings war der jüngste Titel schon was Besonderes, da er ja unter erschwerten Bedingungen zustande kam. Doch mit Sabine und Anika hat gleich alles funktioniert, beide haben mich klasse unterstützt. Wir sind wirklich ein tolles Dreiergespann.“

Frage: Dass Sie weitermachen galt ja in der Szene als offenes Geheimnis. Was hat Sie dazu bewegt?

Jennifer Krüger (lacht): „Natürlich lesen andere Menschen im Kaffeesatz und haben bereits Spekulationen in alle Richtungen angestellt. Aber es waren ja die zeitlich hohen Aufwände, die mich zum Rücktritt bewegt haben. Jetzt aber ist es vor allem ein Anreiz für mich, dass die nächsten Deutschen Meisterschaften im nur gut 80 Kilometer entfernten Lübbecke in Westfalen stattfinden werden. Das ist ja im Vergleich zur diesjährigen DM ein Katzensprung für uns drei.“

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