Etelser Angreifer sieht Rot nach Tätlichkeit im Heimspiel gegen den TuS Güldenstern Stade

Nur Rufs Aussetzer ärgert Oberbörsch beim 2:0

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Einmal hatte Alexander Ruf (am Ball) seine Nerven nicht im Griff, prompt musste er nach einer bis dahin starken Vorstellung wegen einen Tätlichkeit vorzeitig zum Duschen.

Kreis-Verden - Von Dietmar Seesko. Etelsen Kreis-Verden - Von Dietmar Seesko. Der TSV Etelsen wird seinen Ansprüchen nach leichtem Holperstart in die Saison so langsam gerecht und kletterte in der Tabelle der Fußball-Landesliga durch einen verdienten 2:0 (1:0)-Heimerfolg gegen den TuS Güldenstern Stade auf Platz vier.

Die Gäste allerdings enttäuschten trotz der Niederlage nicht und hätte nach dem Seitenwechsel durchaus zu einem Remis kommen können. Auf ihre Kosten kamen in jedem Fall die rund 150 Zuschauer, die einen munteren Kick mit vielen Torszenen hüben und drüben sahen. „Wir haben jetzt sechs Punkte im Sack, zweimal 2:0 gewonnen. Im ersten Durchgang haben wir viel richtig gemacht und verdient geführt. Nach dem Seitenwechsel haben wir Stade ins Spiel und zu guten Chancen kommen lassen und zweimal Glück gehabt. Aber Glück gehört dazu, um zu gewinnen“, ärgerte sich Bernd Oberbörsch dann aber über den Platzverweis für „Alex“ Ruf. Der sah nach einer Tätlichkeit vom guten Schiri Simon Schleupner (Munster) völlig zu Recht den Roten Karton (84.). Eine völlig überflüssige und unbeherrschte Aktion von Ruf. Der hatte bis dahin in einigen Situationen für viel Feuer vor dem Stader Tor gesorgt und einen Elfer herausgeholt.

Über die gesamten 90 Minuten schenkten sich beide Mannschaften nichts. Allerdings unverständlich, warum Stade erst in Durchgang zwei die Zurückhaltung in der Offensive aufgab. Bis dahin war Etelsen Chef auf dem Spielfeld, ging dann auch folgerichtig durch Mirko Radtkes Kopfball (21.) in Führung, Stades Boris Höper hatte den Ball noch leicht abgefälscht. Also ein halbes Eigentor. Die Erhöhung hatte Lars Cordes auf dem Stiefel. Boris Höper hatte Alex-Christian Ruf im Strafraum gelegt, mit dem fälligen Strafstoß scheiterte Cordes am glänzenden TuS- Keeper Patrick Bartsch (29.).

Nach der Pause kam Stade gewaltig. Jannik Peters fulminanter Freistoß rauschte am Toreck vorbei (48.), Frederik Klingworth fand in TSV-Keeper Dario Jahn seinen Meister. Jahn rotierte und vertrat Daniel Büchau ganz prima (53.). „Wer die Nummer eins wird, entscheide ich bis Ende August“, erläuterte Oberbörsch. Glück hatte Etelsen, als Boris Höper köpfte und Stefan Younis den Ball mit dem Oberschenkel von der Linie kratzte (54.). Mit einem Volleyhammer zum 2:0 (63.) stellte dann aber Bastian Reiners die Weichen auf Sieg.

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