Etelsens Trainer restlos bedient nach Niederlage gegen Heeslingen / Kubiak trifft

Bernd Oberbörsch fühlt sich nach dem 1:3 verschaukelt

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Gleich zwei Heeslinger stellen sich in dieser Szene Etelsens Mittelfeldspieler Sören Radeke in den Weg.

Etelsen - Von Kai Caspers. Nach der 1:3 (1:1)-Niederlage gegen den Heeslinger SC war es um die Zurückhaltung bei Bernd Oberbörsch geschehen. „Da spielen wir 80 Minuten langherausragenden Fußball, um dann noch so verschaukelt zu werden. Das war eine absolute Frechheit“, ließ der Coach des Fußball-Landesligisten TSV Etelsen kein gutes Haar an Schiedsrichter Kai Heumann aus Hermannsburg.

Der Ärger – er war definitiv berechtigt. Hatte Heumann in der ersten Hälfte noch eine gute Leistung gezeigt, lag er nach dem Wechsel gleich zweimal gründlich daneben. In der 65. Minute holte SC-Keeper Björn Müller Pascal Kubiak kurz vor dem Strafraum rüde von den Beinen. „Auch wenn hinter ihm noch ein Spieler war, hat er damit eine klare Torchance verhindert. Denn wenn er Pascal nicht foult, läuft der mit dem Ball ins Tor. Wie er da nur Gelb sehen kann, ist mir ein Rätsel“, war Oberbörsch ob der fehlenden Roten Karte sprachlos. Zumal Müller den folgenden Freistoß von Sören Radeke beim Spielstand von 1:1 auch noch glänzend parierte. Aber damit nicht genug. In der 78. Minute wurde ein klares Foul an Radeke nicht geahndet und daraus resultierte das 1:2 durch einen Kopfball von Daniel Grimm. „Auch das war mir ein Rätsel. Dass wir kurz danach das 1:3 kassieren, weil Daniel Büchau nicht konsequent aus seinem Kasten kommt, spielte letztlich keine Rolle mehr“, verwies Oberbörsch auf den vorentscheidenden Treffer von Stephen Famewo (80.).

Noch vor der Partie hatten die Etelser die Rolle des Favoriten klar an die Heeslinger abgegeben. Doch davon war nicht viel zu sehen. Geschickt stellten die Etelser die Räume zu und provozierten damit immer wieder einfache Fehler der Gäste im Spielaufbau. In der 16. Minute dann der verdiente Lohn. Nach einem Einwurf nutzte Kubiak einen Patzer des Heeslinger Keepers zum 1:0. Nur wenig später fast der Ausgleich, als ein Heeslinger Kopfball nur an die Latte klatschte. In der Folge hatten die Gastgeber die Partie jedoch im Griff und entfachten vor allen Dingen über die starke rechte Seite viel Druck. Gleich zweimal wurde Maximilian Altevoigt gerade noch geblockt. Ganz bitter dann die Nachspielzeit. Nach einem Stellungsfehler von Maximilian Jäger wusste sich dieser nur mit einem Foul an Sobolewski zu helfen – Strafstoß (45.). Diesen verwandelte Bremer zum 1:1. „Das war natürlich völlig unnötig und auch kein guter Zeitpunkt“, ärgerte sich Oberbörsch über den Fehler. Aber auch davon ließen sich die Gastgeber nicht beeindrucken und bestimmten auch nach dem Wechsel die Partie. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als Schiedsrichter Heumann seine Linie verlor und mit den Fehlentscheidungen die Etelser Niederlage einleitete. Das wusste auch SC-Coach Bobrowski, dem die Glückwünsche von Oberbörsch fast schon ein wenig unangenehm waren. Denn auch er hatte sicher gesehen, dass sein Team zumindest dieses Mal nicht das bessere war.

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