Etelsens Keeper kann die Niederlage gegen Ahlerstedt nicht verhindern / Oberbörsch: „Grauenhaft“

Büchau allein auf weiter Flur – 1:2

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Nicht nur in dieser Szene hatte Etelsens Maximilian Altevoigt (blaues Trikot) das Nachsehen.

Etelsen - Von Kai Caspers. Erst am Donnerstag wurde die Anlage des Fußball-Landesligisten TSV Etelsen seitens des NFV für oberligatauglich befunden. Den sportlichen Beweis dafür blieb die Mannschaft von Bernd Oberbörsch in der gestrigen Partie gegen den SV Ahlerstedt/Ottendorf aber komplett schuldig. Das logische Resultat war eine völlig verdiente 1:2 (1:1)-Niederlage.

Kein Wunder, dass Oberbörsch im Anschluss deutliche Worte für den Auftritt seines Teams hatte. „Wir hatten nach der Pause keine echte Torchance. Darüber hinaus sind wir immer kopfloser geworden und haben ohne Sinn und Verstand gespielt. Das war eine grauenhafte zweite Hälfte“, hätte die Niederlage für ihn sogar noch deutlicher ausfallen müssen. Dass es dazu nicht kam, hatten die Gastgeber Daniel Büchau zu verdanken. Obwohl die Gäste gleich mehrfach frei vor ihm auftauchten, war der Etelser Keeper immer zur Stelle und hielt seine Farben damit im Spiel. In der Nachspielzeit (90.+2) hätte Büchau seine Leistung dann krönen können, als er nach einem Eckball mit einem Schuss aus der Nahdistanz an SV-Keeper Yannick Viohl scheiterte.

Zunächst hatten die Etelser gut in die Partie gefunden. In der zehnten Minute verhinderten dann nur wenige Zentimeter die Führung der Gastgeber, als Pascal Kubiak mit einem Freistoß aus 22 Metern an der Latte scheiterte. „Geht der rein, kann das Spiel auch eine g‹nz andere Richtung nehmen. Doch in der Folge waren wir vor allem in der Defensive viel zu unorganisiert“, verdeutlichte Oberbörsch. Das wurde erstmals in der 17. Minute deutlich, als nach einem Einwurf die letzte Konsequenz fehlte und Sascha Müller aus kurzer Distanz das 0:1 markierte. Neue Hoffnung nur fünf Minuten später. Ein Freistoßball von Sören Radeke, der eigentlich als Flanke gedacht war, zappelte plötzlich im Netz – 1:1. Danach vergaben Maximilian Jäger (26.), Christopher Petzold 27.) und Philipp Büssenschütt (42.) die mögliche Führung.

Nach dem Wechsel dann jedoch die kalte Dusche, als Büssenschütt einen eigentlich harmlosen Schuss von Müller unglücklich zum 1:2 (62.) ins eigene Netz beförderte. Da war auch Büchau machtlos. Wer danach auf eine Reaktion der Gastgeber gehofft hatte, der wurde bitter enttäuscht. Anstatt den Ball laufen zu lassen, probierten es die Schlosspark-Kicker fast nur mit langen Bällen. Zu wenig, um die SV-Hintermannschaft in Bedrängnis zu bringen. Darüber leisteten sich die Gastgeber etliche einfache Ballverluste und luden Ahlerstedt immer wieder zu Kontern ein. Allerdings wussten sie daraus kein Kapital zu schlagen, so dass Büchau seinem Team fast noch einen Punkt gerettet hätte.

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