Starke Abwehr und Koehles Klasse-Tor gegen VfL Lüneburg / Erster Heimsieg

Etelsens Eifer mit Ertrag – 1:0

Hinten hielt er alles sauber und hatte noch Zeit, sich beim 1:0-Sieg offensiv einzuschalten: Etelsens Mirko Radtke (blaues Trikot).
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Hinten hielt er alles sauber und hatte noch Zeit, sich beim 1:0-Sieg offensiv einzuschalten: Etelsens Mirko Radtke (blaues Trikot).

Etelsen – Ein bisschen Zittern gehörte dazu – am Ende verließen die Fußballer des TSV Etelsen aber erleichtert sowie erhobenen Hauptes den Schlosspark: Mit dem 1:0 (1:0) über den VfL Lüneburg feierte die Goerdel-Elf am Sonntag im dritten Anlauf den ersten Heimsieg dieser Landesliga-Saison und den zweiten Dreier in Folge. „Ein ganz wichtiger Erfolg. Wenn wir jetzt nächstes Wochenende bei Breese/Langendorf nachlegen können, haben wir uns wohl im oberen Teil der Tabelle festgesetzt“, frohlockte Nils Goerdel.

Der Trainer der Blau-Weißen zeigte sich auch mit Leistung hochzufrieden, sah sich in seiner Vorhersage bestätigt, dieses Match über die Physis entscheiden zu müssen: „Dass wir bis zum Ende körperlich gegenhalten konnten, hat den Ausschlag gegeben.“ Den Schlüssel sah er in der Abwehr, „die super-konzentriert war, in den Luftduellen alles im Griff gehabt und somit wenig zugelassen hat.“ Mirko Radtke bildete als Vertreter des dienstlich verhinderten Daniel Janssen zusammen mit Dennis Wiedkamp das Abwehrzentrum. Unterstützt von den Außenverteidigern Simon Gloger sowie Christopher Petzold, hielten sie den Angriffen der ausgebufften Lüneburger stand. Die Gäste verzeichnete nicht eine hochkarätige Chance, versuchten sich mit Schüssen aus der Distanz, die jedoch ihr Ziel meist deutlich verfehlten.

Selbst spielten die Etelser mit schnellem Umschalten nach vorne und erarbeiten sich in der ersten halben Stunde ein deutliches Übergewicht. „Die war bockstark“, lobte der Coach. Zunächst landete Nico Meyers Schrägschuss nach Konter über Nils Koehle und Micha Langreder, der geschickt für den linken Außenbahnspieler vorgelegt hatte, knapp neben dem Kasten (13.). Zwei Minuten später wischte VfL-Keeper Maximilian Wulf einen Airich-Kopfball über die Latte – Petzold hatte die genaue Flanke geschlagen.

Dann war es aber soweit, die Fans durften am Schlosspark die verdiente Führung ihrer Lieblinge bejubeln: David Airich, wieder als vorderste Spitze aufgeboten, legte den Ball auf Koehle ab – und der Neuzugang fasste sich ein Herz, zog aus 25 Meter ab und überwand Wulf mit einem tückischen Aufsetzer zum 1:0 (29.). Der Mann, der aus Lilienthal geholt worden war, avancierte zum stärksten Etelser, fast alle Angriffe liefen über ihn.

In Abschnitt zwei änderten sich die Spielanteile. Die Lüneburger verzeichneten jetzt mehr Ballbesitz. Goerdel: „Da sie meist mit langen Bällen operierten, haben wir uns zu tief zurückfallen lassen. Aber das war auch unserer Führung geschuldet.“ Richtige Chancen zum Ausgleich konnte Gäste-Trainer Matthias Merz indes nicht notieren, die Abwehr der Platzherren hielt alles so gut wie möglich vom Tor weg. Für Entspannung auf der Trainerbank und bei den Fans hätte Koehle nach einer Stunde sorgen können, sein Hinterhaltschuss nach zu kurz abgewehrter Meyer-Ecke verfehlte den Kasten jedoch knapp. Auch Alex Rufs Lupfer von der Mittellinie rauschte vorbei (90.+1).

Von Ulf Von Der Eltz

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