Oberbörsch-Team verliert 3:5 im Elfmeterschießen gegen Hagen / Kubiak trifft

TSV Etelsen vergisst sich zu belohnen im Pokal-Halbfinale

Schon in dieser Szene hatte Etelsens Jannis Oberbörsch den Ausgleich im Halbfinale des Fußball-Bezirkspokals auf dem Fuß. Doch die Gäste bekamen irgendwie noch einen Fuß dazwischen und zogen letztlich glücklich nach Elfmeterschießen ins Finale ein. - Foto: Seesko

Etelsen - Der Stachel der Enttäuschung – er saß tief auf Seiten des TSV Etelsen. Das stand allen Akteuren deutlich ins Gesicht geschrieben. Denn schließlich hatte im Halbfinale des Fußball-Bezirkspokals mit dem FC Hagen/Uthlede nicht unbedingt die bessere, sondern lediglich die glücklichere Mannschaft mit 5:3 (0:1/1:1) nach Elfmeterschießen gewonnen. Da war es kein Wunder, dass Gäste-Keeper Nico Eden von seinen Mitspielern als Matchwinner gefeiert wurde.

Bernd Oberbörsch trug die Niederlage hingehen mit Fassung. Das konnte er auch. „Elfmeterschießen ist immer ein Lotteriespiel. Auch wenn wir unsere ersten beiden fast schon hergeschenkt haben, will ich niemanden einen Vorwurf machen. Ich war ja froh, dass ich fünf freiwillige Schützen gefunden hatte“, waren die beiden ersten Fehlschüsse von Philipp Büssenschütt und Yannick Funck für Etelsens Trainer auch nicht entscheidend. „Nach dem Rückstand zur Pause haben wir eine herausragende zweite Halbzeit gespielt und Hagen klar dominiert. Leider haben wir uns dafür nicht belohnt und wären dafür kurz vor dem Ende ja auch fast noch bestraft worden“, verwies Oberbörsch auf die beiden Glanztaten von Torhüter Daniel Büchau in der Nachspielzeit, als der nach Standardsituationen gegen Diesing und Burdorf zur Stelle war.

Eine Niederlage kurz vor dem Ende wäre dem Spielverlauf aber auch nicht gerecht geworden. Auch wenn es zumindest in der ersten Halbzeit nicht danach ausgesehen hatte, als sollten die Schlosspark-Kicker den Landesliga-Tabellenführer auch nur ansatzweise gefährden können. Letztlich konnten die Etelser, die vor allem in den Zweikämpfen keinen Zugriff fanden, froh sein, dass es nur mit einem 0:1 (16.) durch Seidenberg in die Kabine ging. Zwar hatte Jannis Oberbörsch quasi mit dem Pausenpfiff den Ausgleich auf dem Fuß, doch der wäre überaus schmeichelhaft gewesen.

Mit Beginn der zweiten Hälfte änderte sich jedoch das Bild. Bereits in der 47. Minute zappelte das Leder im Netz der Gäste, doch Kato Tavan hatte zuvor im Abseits gestanden. Aber scheinbar war das genau der richtige Weckruf. Endlich wurden nun auch mal die entscheidenden im Mittelfeld gewonnen. Und das zeigte Wirkung auf Seiten des FC. Vor allem Etelsens Mannschaftsführer Mario Gloger ging nun mit gutem Beispiel voran und hatte Pech, als er in der 55. Minute nur den Pfosten traf. Drei Minuten später war es dann aber soweit. Erneut hatte sich Gloger am Strafraum der Gäste den Ball erkämpft und sofort abgezogen. Zwar wurde sein Schuss noch geblockt, doch Pascal Kubiak schaltete blitzschnell und schob das Leder au der Nahdistanz zum 1:1 ins leere Tor. Der verdiente Ausgleich setzte noch einmal neue Kräfte frei. Wurden Oberbörsch und Kubiak noch geblockt (65.), hatte Kato Tavan in der 74. Minute großes Pech. Mit einem artistischen Fallrückzieher scheiterte er nur an der Latte. Da wäre auch Hagens Keeper Nico Eden ohne Chance geblieben. „Wir haben wie schon gegen Celle eine starke Leistung gegen Spitzenteams der Landesliga gezeigt. Auch wenn die Resultate nicht so gut für uns gelaufen sind, gilt es die positiven Aspekte mitzunehmen“, so Bernd Oberbörsch.

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