TSV Etelsen kommt gegen Eintracht Lüneburg nicht über ein 1:1 hinaus / Oberbörsch zufrieden

Mirko Radtkes Traumtor zu wenig

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Sorgte für mächtig Dampf im Spiel des TSV Etelsen – ein Tor blieb Pascal Kubiak (links) jedoch verwehrt.

Etelsen - Von Kai Caspers. Und wieder kein Erfolgserlebnis: Für Fußball-Landesligist TSV Etelsen reichte es gegen den SV Eintracht Lüneburg nur zu einem mageren 1:1 (1:0)-Unentschieden. Damit ist das Team von Trainer Bernd Oberbörsch nach dem vierten Spiel in diesem Jahr ohne Sieg nun endgültig im Tabellenmittelfeld angekommen.

Das war für Bernd Oberbörsch im Anschluss jedoch nicht von allzu großer Bedeutung. Viel wichtiger war ihm die Tatsache, dass seine Mannschaft die von ihm gesetzten Vorgaben gut umgesetzt hatte. „Ich habe allen klar gemacht, dass ich mit jedem Ergebnis leben kann. Aber nur dann, wenn der Einsatz und die Einstellung stimmen. Und das hat auf jeden Fall gepasst. Von daher kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen und auch mit dem 1:1 leben“, wäre für Etelsens Trainer ein Sieg verdient gewesen: „Genug Chancen dafür hatten wir ja. Allerdings haben wir vorne dann zu oft die falsche Entscheidung getroffen. Da wäre ein Abschluss oftmals die bessere Variante gewesen.“

Dabei hatte die Partie aus Sicht der Gastgeber gut begonnen. Vor allem Stephan van Freeden, der von Oberbörsch ein Sonderlob kassierte, erwies sich als belebendes Element im Etelser Aufbauspiel. Für den Führungstreffer zeichnete jedoch Mirko Radtke verantwortlich. Aus zentraler Position zirkelte er einen Freistoß aus rund 25 Metern über die Mauer genau in den Knick – 1:0 (10.). Aber auch die Lüneburger versteckten sich nicht und verpassten nur wenig später den möglichen Ausgleich, als Eduard Geist an Etelsens Keeper Daniel Büchau (13.) scheiterte. Im weiteren Verlauf blieben die spielerischen Elemente in Anbetracht des schwer zu bespielbaren Bodens eher die Ausnahme, so dass es mit einem 1:0 in die Pause ging.

Unmittelbar nach dem Wechsel hätte Mirko Radtke dann schon für die Vorentscheidung sorgen können. Nach einem Konter tauchte er völlig frei vor Pawel Dabrowski auf, doch der SV-Keeper bekam irgendwie noch eine Hand an den Ball und lenkte ihn damit knapp neben den Pfosten. Quasi im Gegenzug klingelte es dann auf der anderen Seite. Dabei machte Daniel Büchau keine gute Figur. Nach einem Schuss aus 24 Metern ließ er den Ball nach vorne klatschen und Haris Brkic bedankte sich per Abstauber zum 1:1 (50.). Pascal Kubiak (52.) und Bastian Reiners (58.) hätten diesen Fauxpas umgehend korrigieren können, vergaben jedoch aus besten Positionen. „Da wäre in beiden Fällen mehr drin gewesen. Dafür hätte es nur mehr Konzentration bedurft“, ärgerte sich Oberbörsch. Aber auch die Lüneburger hatten noch Möglichkeiten, so dass das Ergebnis letztlich nicht unverdient war.

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