Nach ungefährdetem 3:0 im Derby gegen Oyten wieder mit besten Karten im Aufstiegsrennen

Der TSV Etelsen holt sich die Trümpfe zurück

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„Schieß’ die Pille doch einfach rein“, scheint hier Bastian Reiners (8) zu denken, nachdem Timo Schöning (rechts) den Ball nicht an Oytens Keeper Christian Rathjen vorbeibringen kann. 

Etelsen/Oyten - Von Frank Von Staden. Der TSV Etelsen hält seit Sonntag nach einem völlig ungefährdeten 3:0 (1:0)-Erfolg im Kreisderby gegegen den TV Oyten wieder die besten Karten im Aufstiegsrennen zur Fußball-Landesliga in der Hand. Sollten die Mannen von Trainer Gerd Buttgereit ihre Nachholspiele sowie am kommenden Wochenende den Hit beim FC Hambergen ebenfalls positiv bestreiten, würde der Bezirksliga-Titel für den TSV so langsam Gestalt annehmen.

„Aber so weit denken wir noch nicht. Denn weiterhin steht der TSV Ottersberg an der Spitze. Gut war, dass wir gegen Oyten 90 Minuten hellwach waren und viel Engagement gezeigt haben. Überzeugend war das Spiel sicher nicht, aber jetzt fahren wir mit einem guten Gefühl nach Hambergen“, meinte nach dem Abpfiff der Etelser Coach, der seine Farben früh auf Siegkurs sah, als Nico Meyer mit einem satten Schuss aus 18 Metern in den Winkel auf 1:0 stellte (20.). „Wenn wir dieses Ergebnis länger hätten halten können, wäre vielleicht etwas möglich gewesen, wäre vielleicht einmal ein Ball durchgerutscht. Aber man muss ehrlich sagen, dass wir einfach keine Durchschlagskraft hatten, um Etelsen wirklich zu ärgern“, gestand da später Oytens Keeper Christian Rathjen ein, der an allen drei Treffern schuldlos war. So durfte Bastian Reiners fast ungehindert eine Meyer-Flanke aus fünf Metern einschieben (61.), wenig später (73.) wuchtete dann Christopher Petzold eine von zahlreichen Ecken aus der Nahdistanz in die Maschen. „Ärgerlich ist, dass wir mit weiteren besten Torchancen schon schlampig umgegangen sind“, so Buttgereit. Teilweise lag die Kugel fast schon auf der Oytener Torlinie, doch weder Timo Schöning, Bastian Reiners noch Alex Ruf wussten damit etwas anzufangen. Die Gäste hatten in den gesamten 90 Minuten indes nur zwei nennenswerte Chancen. So wurde Daniel Aritim gerade noch durch Simon Gloger geblockt (33.), verfehlte Ole Persson (55.) aus sehr spitzem Winkel. „Das ist und bleibt eben derzeit unser Manko, vorne sind wir einfach zu stumpf, zu harmlos. Aber ich mache da meinen Jungs keine Vorwürfe. An Willen hat es jedenfalls keinem gefehlt. Natürlich gibt es keine zwei Meinungen, dieser Sieg für den TSV Etelsen geht absolut in Ordnung“, zeigte sich TVO-Coach Axel Sammrey später als fairer Verlierer. Zumal die Etelser auch in Abschnitt zwei zahlreiche erstklassige Tormöglichkeiten ausließen und Oyten mit dem 0:3 mehr als nur gut bedient war.

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