Oberbörsch spricht nach 0:0 gegen Bornreihe von einem glücklichen Punktgewinn

Etelsen fehlen die Mittel

Etelsen - Von Kai Caspers. Nach dem 0:0 im Heimspiel der Fußball-Landesliga gegen den SV BW Bornreihe wollte Bernd Oberbörsch erst gar nichts beschönigen.

„Ich hätte auch schon nach 30 Minuten abhauen können und mich zu Hause auf mein Fahrrad setzen sollen. Da hätte ich dann sicher mehr Spaß dran gehabt“, war der Trainer des TSV Etelsen enttäuscht ob des schwachen Auftritts seiner Elf.

Dabei wäre für den Etelser Coach ein Dreier auf jeden Fall möglich gewesen. „Dafür hätten wir doch nur an die Leistung aus der Vorwoche in Osterholz anknüpfen müssen. Denn genau dieses Spiel hat ganz deutlich gezeigt, worauf es in dieser Liga ankommt. Wer mehr investiert, der bekommt auch mehr. Und Bornreihe hat heute deutlich mehr investiert und letztlich dafür zu wenig bekommen“, sprach Oberbörsch sogar von einem glücklichen Punktgewinn seiner Mannschaft. In die gleiche Kerbe schlug auch Gäste-Coach Matthias Ruländer. „Für mich war bereits im Vorfeld klar, dass es einen Grottenkick geben wird. Unser Ziel war jedoch ein Punkt. Und den haben wir auch geholt, obwohl es auch drei hätten sein können. Denn die dicken Chancen gab es nur für uns.“

Die vergangenen Heimspiele gegen Bornreihe auf eigenem Platz – sie endeten nahezu ausnahmslos mit einem klaren Erfolg der Etelser. Dass es dieses Mal dazu sicher nicht kommen sollte, das wurde bereits nach wenigen Minuten deutlich. Die Gäste beschränkten sich in erster Linie auf die Defensive. „Bornreihe wollte nicht mitspielen und hat uns vorne alles weggenommen. Dagegen haben wir, obwohl ich auch während der Partie einige Umstellungen vorgenommen habe, einfach keine Mittel gefunden“, verdeutlichte Oberbörsch. Anstatt den Ball schnell laufen zu lassen, oder auch mal einen Pass in die Schnittstelle der gut postierten Bornreiher Hintermannschaft zu spielen, operierten die Kicker vom Schlosspark zu oft mit langen Bällen. Und die waren für die Gäste leicht zu verteidigen. Zudem setzte Bornreihe immer wieder Nadelstiche. Dabei hätten Uhlhorn und Lachowicz ihre Farben sogar in Führung bringen müssen, zeigten jedoch Nerven im Abschluss (15./17.). Großes Glück dann für die Etelser in der 27. Minute. Nachdem Bornreihes Klimmek gleich fünf Gegenspieler ausgetanzt hatte, kam er im Strafraum zu Fall. Da hätte sich niemand beschweren dürfen, wenn der Schiedsrichter auf Strafstoß entschieden hätte.

Gleiches Bild auch nach dem Wechsel. Etelsen hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz, wusste damit aber weiter nichts anzufangen. Nur gut, dass zumindest Torhüter Daniel Büchau in Normalform war. Nachdem er bei einem Schuss von Fehrman noch Glück hatte, zeigte er sein ganzes Können bei einem Heber von Schröder (59.). Der nächste Höhepunkt datierte aus der 83. Minute und galt einer Auswechslung auf Seiten der Gäste. Denn nachdem Lachowicz Platz für Poppe gemacht hatte, forderte Etelsens Team-Manager Alexander Coels die Zuschauer zu großem Beifall aus. Und das nicht ohne Grund. Schließlich hatten diese beiden mit ihren Toren in der vergangenen Saison erst dafür gesorgt, dass Etelsen in der Liga bleiben konnte. Ausgerechnet Poppe wäre jedoch beinahe noch zum Spielverderber geworden. Schließlich landete sein Heber (88.) aus gut 35 Metern an der Latte, ehe erneut Büchau seinem Team mit einer Rettungstat gegen Schröder den einen Punkt festhielt.

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