Daverdens Handballerinnen dominieren bei Mittelweser / TSV Morsum II zu nachlässig

Eschkötter-Team bewahrt die weiße Weste

Martin Eschkötter

Verden – In der Regionsoberliga der Frauen gewann Tabellenführer TSV Daverden das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten HSG Mittelweser/Eystrup mit 24:22 und hat jetzt 16:0 Punkte auf seinem Konto. Der ebenfalls noch verlustpunktfreie TSV Morsum II weist nach dem klaren Sieg gegen die HSG Cluvenhagen/Langwedel 12:0 Punkte auf. Am kommenden Sonntag empfängt zu einem weiteren Spitzenspiel die HSG Mittelweser/Eystrup den TSV Morsum II.

HSG Mittelweser/Eystrup – TSV Daverden 22:24 (12:15). In einer Partie auf Augenhöhe kam der weiterhin verlustpunktfreie Spitzenreiter aus Daverden zu zwei wichtigen Punkten. Lange Zeit sah es nach einem sicheren Sieg der Schützlinge von Trainer Martin Eschkötter aus, doch in der Schlussphase wurde es noch einmal richtig eng, nachdem Mittelweser den 21:21-Ausgleich (52.) erzielen konnte. „Es spricht aber für meine Mannschaft, dass sie noch einmal richtig dagegen hielt und so am Ende mit 24:22 gewann“, freute sich Eschkötter über die Willensstärke seiner Spielerinnen. Vom Anpfiff an war der TSV Daverden wach und lag bis zur 45. Minute immer mindestens mit drei Toren in Front, doch dann kam durch einige Fehlwürfe und Abspielfehler ein Einbruch. „Durch den Sieg sind unsere Chancen, ganz vorne mitmischen zu können, weiterhin gestiegen. In zwei Wochen findet bei uns ein weiteres Spitzenspiel gegen den TSV Morsum II statt. Danach werden wir sehen, wohin unsere Reise geht“, so Eschkötter.

TSV Morsum II – HSG Cluvenhagen/Langwedel 25:16 (10:6). Der TSV Morsum II kam im sechsten Spiel zum sechsten Sieg und fiebert nun der Partie am kommenden Sonntag beim Tabellendritten HSG Mittelweser/Eystrup entgegen. „Da müssen wir uns aber ganz anders präsentieren, wenn wir eine Chance haben wollen“, glaubt Morsums Trainerin Nele Katz. Gegen die HSG unterliefen dem Gastgeber viel zu viele leichte Fehler und die Chancenauswertung war ebenfalls sehr schwach. „Wenn wir nur die Hälfte unserer Chancen genutzt hätten, hätten wir weit über 30 Tore erzielen müssen“, stellte Nele Katz fest.

HSG Verden-Aller – HSG Phönix II 28:21 (14:11). „Endlich haben wir wieder einmal gewonnen. Das war für die Moral sehr wichtig“, freute sich die Trainerin der HSG Verden-Aller, Svenja Vast. Nach fünf Niederlagen in Folge gab es gegen den Tabellensiebten einen sicheren Sieg. Vast musste dabei auch das Tor hüten, da beiden Torfrauen nicht zur Verfügung standen. Sie zeigte, dass sie diesen Job noch nicht verlernt hat. Ansonsten bot beim Sieger die achtfache Torschützin Wencke Meyer eine ansprechende Leistung. Die HSG Verden-Aller lief zunächst einem Rückstand hinterher, ging dann aber nach 20 Minuten mit 10:7 in Führung und gab diese bis zum Abpfiff nicht mehr ab. Über ein 20:12 (38.) und 23:18 (50.) gab es schließlich einen klaren 28:21-Erfolg.  jho

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Ein Toter und 15 Verletzte nach Explosion in Wohnblock

Ein Toter und 15 Verletzte nach Explosion in Wohnblock

Selbstversuch: Reporterin fällt ihre erste Buche

Selbstversuch: Reporterin fällt ihre erste Buche

Verabschiedung des Verdener Redaktionsleiters Volkmar Koy in den Ruhestand

Verabschiedung des Verdener Redaktionsleiters Volkmar Koy in den Ruhestand

Wie werde ich Reifenmechaniker/in?

Wie werde ich Reifenmechaniker/in?

Meistgelesene Artikel

Harm Osmers nun FIFA-Schiri

Harm Osmers nun FIFA-Schiri

Der Knaller kommt zum Schluss

Der Knaller kommt zum Schluss

Den Rückenwind nutzen

Den Rückenwind nutzen

Herbe Enttäuschung für die TV Oyten Vampires

Herbe Enttäuschung für die TV Oyten Vampires

Kommentare