Wallach Eisenherz triumphiert in Düsseldorf

Erster Saisonsieg für Pavel Vovcenko

Eisenherz von Monique Lübcke geritten.
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Pavel Vovcenkos Wallach Eisenherz, hier von Monique Lübcke geritten, sorgte für den ersten Saisonsieg.

Achim – Während das Herpesvirus die Turniersaison noch ausbremst, finden die Zucht- und Leistungsprüfungen für Galopprennpferde weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Auf dem Düsseldorfer Grafenberg kamen Pavel Vovcenkos Schützlinge Amanaa und Eisenherz an den Start. Toni Potters reiste mit zwei Pferden ins französische Argentan.

Zum Auftakt dieses Tages kam die erst kürzlich stark gelaufene Amanaa, in einem Ausgleich IV über 1700 Meter an den Ablauf. Im Sattel der Stute saß abermals Lili-Marie Engels, die mit der Schimmelstute vom letzten Platz aus ansetzten musste. Trotz aller Bemühungen verpasste das Duo den Sieg abermals knapp, am Ende reichte es für Rang drei. Erst vor zwei Wochen machte Amanaa mit einem guten zweiten Platz in Dortmund auf sich aufmerksam, für einen Volltreffer fehlten wenige Meter.

Nur kurze Zeit später startete Eisenherz, der ebenfalls von Pavel Vovcenko in Bremen-Mahndorf vorbereitet wird, in einem Ausgleich IV über weite 2950 Meter. Dem Wallach gelang dabei, was Amanaa knapp verpasste; nämlich der erste Saisonsieg für seinen Trainer. Unter Lili-Marie Engels setzte sich der Vierjährige in einem bärenstarken Finish auf der Linie gegen ein gut besetztes Feld von zehn Kontrahenten durch. „Heute hat alles gepasst und Eisenherz sicherte sich den ersten Sieg im Handicap. So darf es gerne weitergehen!“, freute sich Pavel Vovcenko nach dem Treffer seines Schützlings.

Aus dem Quartier von Toni Potters kamen Forlito und Narello in Argentan an den Start. Die kleine Gemeinde liegt im Norden Frankreichs. Die Stadt in der Normandie, die gut 1000 Kilometer von Bremen entfernt ist, ist bekannt für ihre Hindernisrennen. In einem ebensolchen konnte sich der fünfjährige Forlito mit einem vierten Platz bei seinem Hindernisdebüt über 3600 direkt stark präsentieren. Narello, der bereits im vergangenen Jahr einen Start über Sprünge in Berlin-Hoppegarten absolviert hatte, konnte in einem gleichwertigen Rennen über ebenfalls 3600 Meter keine Platzierung erreichen. Beide Pferde wurden von Paul Moreau geritten, dotiert waren die Prüfungen mit jeweils 13000 Euro.  kk

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