8:8 – erster Punktverlust für TT-Landesligist Oyten / Igel/Müller sichern das Remis

Marco Gluza läuft erst nach dem 4:10 so richtig heiß

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Im ersten Einzel zeigte Oytens Fabian Kramer eine seiner bis dato besten Saisonleistungen. Dennoch reichte es für ihn und den TVO am Ende nur zu einem 8:8 gegen Ritterhude.

Oyten - Ganz neue Erfahrung für die TT-Herren des Landesligisten TV Oyten: Im Topspiel gegen die TuSG Ritterhude II setzte es für den Tabellenführer beim 8:8 den ersten Punktverlust der Saison. Für Frank Müller jedoch kein Beinbruch. „Es war klar, dass unsere Serie irgendwann auch mal reißen kann. Außerdem war Ritterhude der erwartet schwere Gegner. Dennoch haben wir weiterhin alles in der Hand“, bilanzierte der TVO-Kapitän.

Schon im Vorfeld hatte Peter Igel vor den Gästen gewarnt und eine enge Partie angekündigt. Und seine Befürchtungen wurden dann auch gleich bestätigt, denn erstmals in dieser Saison sahen sich die Oytener nach den Doppeln einem Rückstand gegenüber – 1:2. Kam die Niederlage von Jonathan Feldt/Fabian Kramer gegen Sonntag/Pankow nicht unerwartet, lief bei Marco Gluza und Arne Fichtner gegen Wrieden/Krückemeier nicht viel zusammen. Beide unterlagen in vier Sätzen und kassierten damit ihre erste Niederlage. Verlass war dafür erneut auf das obere Paarkreuz des TVO. Igel hatte, obwohl er den ersten Satz gegen Stelljes 11:0 gewonnen hatte, noch einige Probleme. Dennoch gewann er letztlich in drei Sätzen. Was folgte, war der Kracher des Tages. Einmal mehr lieferten sich Gluza und Sonntag ein echtes „Offensiv-Feuerwerk“. Und wie immer ging es in den fünften Satz, in dem sich der Oytener einem 4:10 gegenüber sah. Doch mit dem Rücken zur Wand spielte Gluza einen „Zauberball“ nach dem anderen und triumphierte nach Abwehr von gleich acht Matchbällen noch mit 16:14. „Das war stark. Aber das gelingt Marco auch nur einmal in fünf Jahren“, zollte Igel seinem Mitspieler Respekt. Nachdem Jonathan Feldt ein 0:2 gegen Pankow noch gedreht hatte (11:9) und Fabian Kramer mit einer seiner besten Saisonleistungen Wrieden in vier Sätzen bezwang, steuerten die Oytener beim 5:2 einem sicheren Sieg entgegen.

Die Ernüchterung ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Im unteren Paarkreuz mussten sich Müller und Arne Fichtner jeweils im fünften Satz geschlagen geben. Zwar stellten Igel und Gluza mit ihren Siegen umgehend den alten Abstand wieder her, doch danach riss der Faden auf Seiten des TVO. Feldt und Kramer unterlagen jeweils in vier Sätzen. Als dann auch noch Müller 8:11 im entscheidenden Durchgang gegen Harms verlor, war beim 7:7 wieder alles offen. Für den nächsten Krimi zeichnete Arne Fichtner im abschließenden Einzel verantwortlich. Nachdem er gegen Krückemeier ein 0:2 egalisiert hatte, schien die Partie beim 8:3 im fünften Satz so gut wie entschieden für den Oytener. Doch der Ritterhuder kam noch einmal zurück und gewann noch mit 11:9. „Das ist unfassbar. Da habe ich bisher fünf Spiele verloren und die alle 9:11 im fünften Satz“, haderte Fichtner im Anschluss. Nur gut, dass im Schlussdoppel auf Igel/Müller Verlass war und beide durch das 3:1 noch das 8:8 retteten.

kc

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