NHV/BHV-Pokal: Für Martin Eschkötter stimmt nur das Ergebnis

Erst Meding erlöst Morsum – 22:21

Morsums Anina Sczcesny, Lena Meding und Anina Meyer (von links) müssen sich in einer Auszeit deutliche Worte ihres Trainers Martin Eschkötter anhören. Besser wurde es danach aber nicht. J Foto: bjl

Verden - Von Björn Lakemann. Durch einen hart erkämpften 22:21-Erfolg über den TuS Rotenburg zogen die Damen des TSV Morsum in die 2. Runde des NHV/BHV-Pokals ein. Allerdings blieb das Team von Trainer Martin Eschkötter dabei einiges schuldig. Bereits im Halbfinale mussten sich der TV Oyten III sowie Gastgeber HSG Verden-Aller geschlagen geben.

TuS Rotenburg - TSV Morsum 21:22 (11:12.). „Wenn wir in der Deckung gut arbeiten, ist sicher auch etwas möglich“, hatte Rotenburgs Trainer Jens Miesner vor dem Finale orakelt. Und er sollte Recht behalten. Denn nach nur sieben Minuten hatte Morsums Trainer Martin Eschkötter genug gesehen und nahm beim Zwischenstand von 2:2 eine Auszeit. In dieser bemängelte er lautstart die fehlende Bewegung. Besser wurde es danach aber nicht. Erst nach dem 8:9 (22.) durch Rotenburgs elffache Torschützin Samira Knekpassi kam Morsums besser ins Spiel und ging zumindest mit einer Führung in die Pause – 12:11. Das Miesner-Team blieb jedoch immer auf Ballhöhe. Erst wenige Sekunden vor Ultimo erlöste die überragende Morsumerin Lena Meding ihre Farben mit dem finalen Treffer – 22:21. Eschkötter: „Wir haben nicht viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Das einzig Positive ist, dass wir das Spiel noch umgebogen haben.“

TuS Rotenburg - TV Oyten III 23:22 (6:12). Im ersten Halbfinale hatte der favorisierte TV Oyten einen Blitzstart erwischt – 4:1 (7.). Diese Führung wurde bis zum Wechsel auf 12:6 ausgebaut. Aber das reichte dem Landesligisten aus Oyten dennoch nicht zum Sieg. „Bis zum 13:6 kurz nach der Pause haben wir die Dinger alle versenkt. Im Anschluss fehlte uns augenscheinlich die Kraft“, musste TVO-Trainerin Isabel Schacht eingestehen, die mit lediglich sechs Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen angereist war. Zu wenig, um das Tempo über 60 Minuten durchhalten zu können. In der Folge spielte der TuS wie aus einem Guss, während es dem Favoriten aus Oyten nun an der nötigen Aggressivität mangelte. Auch eine Abwehrumstellung brachte das Schacht-Team nicht mehr auf den grünen Zweig. Beim 22:22 führte ein Fehler zum entscheidenden Konter.

HSG Verden-Aller - TSV Morsum 20:34 (7:17). Der einzige Schrecken für den Favoriten aus Morsum war ein Kopftreffer für Torhüterin Maja Selmikat nach einem Wurf von Nadine Schröder. Für Selmikat jedoch kein großes Problem. Einmal kurz geschüttelt und weiter ging es. Zu diesem Zeitpunkt hatte ihr Team durch Lena Meding bereits ein 8:3 (13.) vorgelegt. Im weiteren Verlauf mussten sich die Gäste keine Gedanken über den Ausgang der Partie machen. Dafür war die HSG zu harmlos. Eschkötter: „Das Ergebnis passt auch in der Höhe.“ Verdens Co-Trainer Timo Lütje verwies auf die fehlende Abstimmung: „Wir haben viel zu dicht vor der Deckung gespielt und uns zu viele vermeidbare Passfehler erlaubt.“

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