Bassen mit 4:2-Sieg gegen Langwedel

Erst Lüders macht alles klar

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M. Lüders

BASSEN/LANGWEDEL · Der TSV Bassen scheint sich so langsam seiner Mini-Krise nach der Winterpause entledigen zu können. So zog der souveräne Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga gestern nach einer recht schwachen ersten Halbzeit im Derby gegen einen munter aufspielenden FSV Langwedel-Völkersen noch den Kopf aus der Schlinge und fuhr am Ende einen vielleicht etwas zu hohen 4:2 (2:2)-Heimerfolg ein.

„Langwedel muss zur Pause deutlich führen, hatte wirklich einige erstklassige Einschussmöglichkeiten. Wir haben einfach keinen Zugriff aufs Spiel bekommen, zur Pause ein schmeichelhaftes Remis inne gehabt. Die Jungs haben sich dann selbst in der Kabine die Köpfe gewaschen und danach die richtige Reaktion gezeigt“, konstatierte später Bassens Coach Marco Holsten erleichtert. Sein Pendant Sascha Lindhorst war dagegen natürlich etwas enttäuscht, „denn letztlich haben wir wieder einmal durch die Fehler verloren, die wir zuletzt immer machen. Dennoch bin ich stolz auf meine Jungs, denn sie haben sehr viel richtig gemacht, Bassen früh attackiert und bis zum Schluss gekämpft.“

Dabei begann die Partie für die Hausherren optimal. So konnte Mirko Lüders gleich nach 60 Sekunden einen Rückstand verhindern, als Daniel Throl durchbrach, neun Minuten später durfte er dann Mark Moffat beglückwünschen, der einen Freistoß zum 1:0 aus 25 Metern in die Maschen wuchtete. Ein Brustlöser war das aber nicht. Bis zur Pause war der FSV in fast allen Belangen besser. Konsequenz: Zweimal langte Timo Heimbruch (27./38.) eiskalt zum 1:2 zu. Fabian Lutz, abermals Heimbruch „und ein Abseitstor, das für mich regulär war“ (Lindhorst), hätten noch mehr bringen können. Stattdessen gelang Florian Thiel in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 2:2.

Wie verwandelt traten dann die Hausherren aus der Kabine, kamen schnell durch Kevin Sammann per Kopfball nach einer Ecke zum 3:2 (48.) und kurz vor Schluss durch Mirko Lüders quasi als Doublette zum 3:2 zum 4:2 (83.). Die Gäste kamen zu keiner nennenswerten Chance mehr. · vst

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