Oberligist Achim/Baden beim Sottrumer Handball-Turnier mit zweitem Sieg / Daverden 29:33 gegen Brinkum / Verden-Aller schon besser

Eric Kruse: „Was die SG gespielt hat, war schon erste Sahne“

Sottrum - Am zweiten Spieltag des Sottrumer Handball-Turniers um den Autohaus-Cup wurde die SG Achim/Baden gegen Gastgeber TV Sottrum nie gefordert und gewann hoch mit 38:17. Damit steht der Oberligist bereits im Halbfinale. Der TSV Daverden und die HSG Verden-Aller verloren dagegen auch ihr zweites Spiel. Daverden unterlag Klassenpartner FTSV Jahn Brinkum mit 29:33 und Verden-Aller Oberligist ATSV Habenhausen II mit 23:39.

Die SG Achim/Baden wurde beim 38:17 (18:7)-Sieg gegen Kreisoberligist TV Sottrum zu jeder Minute ihrer hohen Favoritenrolle gerecht. Von Beginn an gab der Oberligist, der dieses Mal von Cord Katz betreut wurde, richtig Gas und ließ Sottrum kaum einmal Zeit, Luft zu holen. So führten die Gäste zur Pause über 7:2 und 12:7 schon uneinholbar mit 18:7. „Achim/Baden hat jeden unserer Fehler im Angriff sofort bestraft und so mindestens die Hälfte aller Treffer durch Tempogegenstöße erzielt“, stellte Sottrums Routinier Eric Kruse fest. Auch die Abwehrarbeit der SG überzeugte Kruse: „Sie haben eine sehr offene, aber enorm wirksame Deckung gespielt. Das war schon erste Sahne.“ Erfolgreichste Torschützen beim Sieger waren Erik Gülzow mit acht sowie Tobias Freese und Neuzugang Jakob Winkelmann mit jeweils fünf Treffern. Heute um 18.30 Uhr spielt die SG gegen den zukünftigen Klassenpartner Habenhausen II um den Gruppensieg.

Das Halbfinale kann Landesligaaufsteiger HSG Verden-Aller in dieser Gruppe erwartungsgemäß nicht mehr erreichen. Gegen Habenhausen II war das Team von Trainer Jens Haase, wie schon gegen Achim/Baden (14:45), erneut chancenlos und verlor hoch mit 23:39 (12:24). Dennoch stellte der neue Coach eine Leistungssteigerung fest: „Vieles hat, besonders in der Deckung, schon besser geklappt. Wir sind ja auch erst gut eine Woche im Training. Da kann ja noch nicht alles klappen“. Auf jeden Fall stimmte bei der HSG auch in dieser Partie der Kampfgeist. „Hätten wir im Angriff nicht verhältnismäßig viele Bälle weggeschenkt, wäre das Ergebnis viel besser ausgefallen“, urteilte Haase. Erstmals war auch Ex-Spielertrainer Björn Härthe dabei, konnte aber noch keine Akzente setzen. Am heutigen Dienstag (20 Uhr) will die HSG im abschließenden Gruppenspiel gegen Gastgeber Sottrum versuchen, zum ersten Sieg zu kommen. „Auf jeden Fall ist das erstmals ein Gegner, mit dem wir uns auf Augenhöhe befinden sollten“, glaubt Jens Haase.

Dem TSV Daverden ist trotz der 29:33 (14:18)-Niederlage gegen Brinkum eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Rotenburg-Spiel (27:33) geglückt. In der Anfangsphase zogen die Panitz-Schützlinge auf 7:3 davon, doch eine kurze Schwächeperiode führte zum 8:8 (12.). Bis zur Pause zog der Oberligaabsteiger auf 18:14 davon. In der zweiten Halbzeit hielt Daverden weiter gut dagegen und kam nach 45 Minuten beim 23:23 erstmals wieder zum Ausgleich. Erst in der Schlussphase Jahn Brinkum spielentscheidend auf 29:24 davon und gewann schließlich mit 33:29. An alter Wirkungsstätte zeigte Neuzugang Sascha Nijland eine gute Leistung und war auch mit acht Toren Daverdens erfolgreichster Werfer. „Ich bin sehr zufrieden. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen“, sagte nach dem Abpfiff Thomas Panitz. Daverden trifft morgen (20 Uhr) auf den Landesligisten TuS Komet Arsten und kann bei einem Sieg und einem hohen Brinkumer Erfolg gegen den TuS Rotenburg sogar noch das Halbfinale erreichen. · jho

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