Erfolgreicher Test

TV Oyten Vampires lassen gegen Stade und Rostock nichts anbrennen

Auch wenn sich hier gleich drei Stader Abwehrspielerinnen Jana Kokot entgegenstellen, lässt sich die dynamische Oytenerin nicht am Torwurf hindern. J Foto: Hägermann
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Auch wenn sich hier gleich drei Stader Abwehrspielerinnen Jana Kokot entgegenstellen, lässt sich die dynamische Oytenerin nicht am Torwurf hindern.

Oyten - Auch wenn seine Mannschaft in den beiden Testspielen gegen den künftigen Ligarivalen VfL Stade (40:29) und Oberligist Rostocker HC (37:23) nichts anbrennen ließ, wollte Sebastian Kohls diese beiden Siege nicht überbewerten.

„Diese beiden Gegner müssen wir bei unseren Ansprüchen auch beherrschen. Daher war das für uns auch keine echte Standortbestimmung“, bilanzierte der Trainer des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires.

Noch vor dem Spiel gegen Aufsteiger Stade hatte Sebastian Kohls kleinere Bedenken hinsichtlich der Form seiner Mannschaft. „Nachdem die Vorbereitung zu Beginn ganz gut verlaufen war, hatten wir zuletzt schon etwas gehadert. Zumal wir den Fokus verstärkt auf die Deckung gelegt haben und auch sämtliche Auslösehandlungen aus der vergangenen Saison nicht in unserem Spiel hatten“, erklärte Oytens Trainer. 

Dennoch hatten die Gastgeberinnen von Beginn an alles im Griff und stellten mit dem 21:15 zur Pause die Weichen vorzeitig auf Sieg. Einen guten Eindruck in der Oytener Deckung hinterließ dabei Neuzugang Liv Süchting, die für jede Menge Stabilität im Innenblock sorgte. 

Aber auch Lisa Goldschmidt überzeugte durch ihr gutes Gegenstoßverhalten. Nach dem Wechsel hatten die Vampires weiterhin alles im Griff. Zwar setzte es laut Kohls letztlich einige Gegentreffer zu viel, doch das war in erster Linie den Gegenstößen des VfL geschuldet: „Im Positionsspiel hatten wir alles im Griff.“

Nach einer kurzen Pause ging es für die Vampires gegen Oberligist Rostock. „Da haben wir nach der vorherigen Belastung nicht gut reingefunden“, verwies Kohls auf das 6:10 (15.). Im Anschluss wurde es jedoch deutlich besser und schon zur Pause lagen die Gastgeberinnen auf Kurs – 16:15. 

Nach dem Wechsel war das Kohls-Team dann deutlich überlegen. Immer wieder gab es einfache Tore des TVO aus der Fernwurfzone. Dabei wussten neben Jacqueline Nowak und Denise Engelke auch Kea Drewes und Pia Franke zu überzeugen. „Beide haben definitiv den nächsten Schritt gemacht“, lobte Kohls. Am Ende wurde es dann beim 37:23 noch deutlich.

Am kommenden Wochenende geht es für die Vampires ins Trainingslager. Und dort kommt es mit den Partien gegen die beiden niederländischen Erstligisten aus Emmen und Venlo sowie Drittligist Blomberg-Lippe II zu echten Bewährungsproben.

kc

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