SV Hönisch trennt sich von seinem Coach

Zu erfolglos: Arizanov ist raus

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Filip Arizanov

Von Frank von StadenHÖNISCH · Niederlagen gegen den Drittletzten der 1. Kreisklasse, gegen den Vorletzten und auch gegen das Tabellenschlusslicht – für den SV Hönisch war das am Ende zuviel, er zog jetzt die Reißleine und trennte sich mit sofortiger Wirkung von seinem 1. Herren-Trainer Filip Arizanov als auch von dessen Stellvertreter Robert Smerczek.

Der Übungsleiter selbst zeigte sich vom Zeitpunkt seiner Entlassung etwas überrascht, kann den Schritt aber durchaus nachvollziehen: „Der Erfolg blieb zuletzt zwar aus, dennoch hätte ich sehr gerne weiter gemacht. Denn das Verhältnis zwischen Mannschaft, Trainergespann als auch Vorstand stimmte.“ Arizanov selbst sieht sich da als eine Art Bauernopfer, „denn vorzuwerfen habe ich mir nichts. Es hat eben zuletzt die Qualität im Team nicht mehr gestimmt.“

Hönischs Vorsitzender Wolfgang Zehl, der Arizanov die Demission telefonisch mitteilte, will den 41-Jährigen aber nicht als Sündenbock sehen: „Wir hatten zweieinhalb Jahre eine super Zeit, die Trennung erfolgte schweren Herzens. Wir waren durchaus mit der Arbeit von Filip zufrieden. Doch letztlich haben wir uns damals bei seinem Amtsantritt einen Zeitplan von drei Jahren gesteckt, in dem wir die Rückkehr in die Kreisliga schaffen wollten. Diesen Plan sahen wir arg in Gefahr. Deshalb haben wir uns jetzt zu diesem Schritt entschlossen!“

Bis zum Saisonende wird Wolfgang Zehl selbst das Traineramt des Aushängeschildes gemeinsam mit Andreas Schol und Andreas Nast ausüben, danach soll dann Ricardo Seidel übernehmen. Der Sportwart des SVH coacht derzeit die A-Junioren des SVH. Zehl: „Das macht er aus unserer Sicht sehr erfolgreich. Und da viele Jugendspieler im kommenden Jahr in den Herrenbereich wechseln werden, war die Entscheidung, Ricardo ab Juni die 1. Herren anzuvertrauen, ein logischer Schritt.“

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