Enttäuschung auf ganzer Linie

Vampires kassieren verdiente 23:25-Niederlage gegen Schwerin

Noch zu Beginn der Partie gegen Schwerin kam Franca Jakob immer wieder frei zum Wurf. Doch auch ihre vier Tore konnten die Oytener 23:25-Niederlage am Ende nicht verhindern. Damit müssen die Vampires den Blick erst mal wieder nach unten richten. J Foto: Hägermann
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Noch zu Beginn der Partie gegen Schwerin kam Franca Jakob immer wieder frei zum Wurf. Doch auch ihre vier Tore konnten die Oytener 23:25-Niederlage am Ende nicht verhindern. Damit müssen die Vampires den Blick erst mal wieder nach unten richten.

Oyten - Von Kai Caspers. Völlig bedient hockte Romina Kahler nach dem 23:25 (10:13) gegen den SV Grün-Weiß Schwerin auf dem Hallenboden und blickte ins Leere. Auch die Torhüterin des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires musste die letztlich verdiente Niederlage erst mal verdauen. Gleiches galt für Trainer Sebastian Kohls, der im Anschluss dann auch klare Worte fand. „So eine Leistung reicht dann eben nicht. Bei uns hat überall etwas gefehlt.“

Auch wenn seine Mannschaft durch diese Niederlage den Blick wieder etwas nach unten richten muss, wollte der Oytener Trainer vom Abstiegskampf noch nichts wissen. „Dafür haben wir einfach zu viel Qualität im Kader. Aber wir müssen ziemlich schnell wieder in die Spur finden und vor allen Dingen die Blockaden lösen“, kam Kohls nicht umhin festzustellen, dass seine Mannschaft gegen die hoch motivierten Gäste aus Schwerin einen äußerst verunsicherten Eindruck gemacht hat.

Dabei hatte es dazu zunächst keinen Grund gegeben. Klar, vorne lief es alles andere als optimal. Doch dafür wurde in der Deckung vernünftig gearbeitet – 3:1 (8.). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit häuften sich jedoch die Fehler. Immer wieder wurden Bälle leichtfertig verloren oder blieben klare Chancen ungenutzt. „Hinzu kam, dass wir nie zu unserem Tempospiel gefunden haben. Und mit zunehmender Spieldauer war einigen dann auch anzumerken, dass sie Angst hatten Fehler zu machen“, verdeutlichte Kohls. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Pia Franke kurz vor der Pause und musste mit Verdacht auf Fingerbruch ins Krankenhaus. Nicht von ungefähr ging es dann auch mit einem 10:13 in die Kabinen.

Oytens Kreisläuferin Lisa Goldschmidt (am Ball) hatte einen schweren Stand gegen die robuste Schweriner Deckung.

Nach dem Wechsel gelang Jana Kokot zwar das 15:15 (42.), doch Schwerin ließ sich davon nicht beeindrucken und legte immer wieder vor. Kohls: „Zwischendurch hatten wir immer wieder gute Phasen. Da haben wir den Ball schnell laufen lassen und waren auch nicht zu stoppen. Aber diese waren eben nur von kurzer Dauer.“ Dennoch war beim 20:21 (55.) noch alles drin, ehe Tabea Webner und auch Jacqueline Nowak freistehend an der kurz zuvor eingewechselten SV-Keeperin Sophie Huysmann scheiterten. Zu allem Überfluss blieb die folgende Parade von Oytens Romina Kahler unbelohnt, da die Gäste nicht nur einen strittigen Siebenmeter erhielten, sondern Liv Süchting auch noch eine Zeitstrafe kassierte – 20:22 (56.). Beim 21:24 (58.) ließ Kohls zur offenen Deckung übergehen und nach Toren von Marielle Juricke und Denise Engelke zum 23:24 (59.) keimte noch einmal Hoffnung auf. Die war jedoch nicht von langer Dauer, denn Schwerins Steffi Lahs sorgte 22 Sekunden vor dem Ende mit dem 25:23 für die Entscheidung und jede Menge enttäuschter Gesichter auf Seiten des TV Oyten.

TV Oyten Vampires: Janßen, Kahler - Nowak (2), Goldschmidt, Engelke (6), Drewes (2), Juricke (1), Otten, Webner (1), Franke (3), Jakob (4), Kokot (2), Süchting (2), Lange.

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