Ende Januar steigt am 125. des Rennvereins Verden das 40. Hallenturnier in Serie

VER-Dinale erstmals mit dem „Schridde-Gedächtnis-Preis“

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Zählt bei der VER-Dinale sicher wieder zum Favoritenkreis: Toni Haßmann auf Conchita S – das Duo war zuletzt äußerst erfolgreich.

Verden - Die Vorbereitungen für das große Jubiläumsreitturnier VER-Dinale vom 29. Januar bis 2. Februar laufen beim Rennverein Verden und dem Reitverein Graf von Schmettow seit Wochen auf Hochtouren. Es gibt im nächsten Jahr gleich zwei Jubiläen zu feiern, denn der Rennverein Verden wird 125 Jahre alt und es ist außerdem das 40. Hallenreitturnier in Folge in der Niedersachsenhalle.

An den vier Veranstaltungstagen wartet auf Aktive und Zuschauer ein attraktives und abwechslungsreiches Programm. Der Donnerstag ist hauptsächlich den Freunden des Dressursports vorbehalten, denn es gibt Dressurprüfungen für die hiesigen Reiterinnen und Reiter von der Kl. M bis S. Die Züchter werden sich für die Reitpferdeprüfung interessieren, wo die Cracks von morgen starten.

Für die Springreiter beginnt die VER-Dinale am Freitag. Dann aber gleich mit vollem Programm, denn es stehen Qualifikationsprüfungen für die Youngster, Mittlere und Große Tour auf dem Zeitplan. Den Abschluss bildet am Freitag ab 19 Uhr die immer stark frequentierte Hengstschau des Landgestüts Celle. Wer am Tage Pferde in den Springprüfungen gesehen hat, hat am Abend die Chance, deren Väter zu bewundern und Dispositionen für die eigene künftige Zucht zu treffen.

Das Programm am Sonnabend ist bunt gemischt und bietet für jeden Geschmack etwas. Für die Dressurfans hat der Kurz-Grand-Prix und die Grand-Prix Kür oberste Priorität. Die Grand Prix Kür, an der acht deutsche Spitzendressur-Reiterinnen und Dressur-Reiter starten werden, soll an den leider viel zu früh verstorbenen Bundestrainer Holger Schmezer (Borstel) erinnern. Springprüfungen gibt es am Sonnabend außerdem von der Kl. A* (Knop Vereinstrophy) bis hin zur Kl. S** (2. Quali Große Tour).

Besonderen Hinweis verdient das Finale um den „Hermann-Schridde-Gedächtnis-Preis“, eine Stilspringprüfung der Kl. M* für Junioren und Junge Reiter, Jahrgang 93 und jünger. Bisher fand dieses Finale immer anlässlich der German-Classics in Hannover statt. Jetzt ist es erstmals in

Am Sonntag stehen

zahlreiche Highlights an

Verden. „Das Finale haben wir mit Kusshand genommen, denn hier starten die besten deutschen Nachwuchsspringreiter“, freut sich der Chef des Rennvereins Verden und Turnierleiter Kurt Henning Meyer.

Am Sonntag jagt eine Höhepunkt den anderen. Es gibt die Finalprüfungen in der Youngster Tour, dem Bundeschampionat der Ponyspringreiter, der Mittleren Tour und der Großen Tour mit dem „Großen Preis der Reiterstadt Verden“. Titelverteidiger im „Großen Preis“ ist die Schwedin Emma Emanuelsson (Göteborg) auf dem zwölfjährigen Schimmelwallach Titan.

Welche deutschen und internationalen Sattelcracks beim Jubiläumsturnier dabei sein werden, steht erst nach Nennungsschluss Anfang Januar fest. „Wir sind sehr optimistisch, dass wir den Besuchern wieder tollen Turniersport bieten können“, sagt Kurt-Henning Meyer, der wieder mit Hans-Heinrich Brüns (RV Graf von Schmettow) als Turnierleiter fungieren wird. Am Donnerstag ist der Eintritt frei. Karten für die anderen drei Turniertage können unter Telefon 04231/62965 oder per Mail unter tickets@ver-dinale.de oder gstroeve@t-online.de gebucht werden. Wie in den vergangenen Jahren werden Gruppen-Ermäßigungen auf Anfrage gewährt.

jho

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