Emtinghausens Korbball-Jugend überzeugt bei den Landesmeisterschaften

Knief-Team sichert sich die verdiente Bronzemedaille

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Freuten sich über den dritten Platz, von links: Emtinghausens Inka Hasemann, Nele Schwark, Leona Fischer, Neele Knief, Marie-Theres Jagielski, Lea Nullmeyer, Jana Nullmeyer, Alina Schumacher, Madita Grabow und Trainerin Anke Knief.

Emtinghausen - Bei den Landesmeisterschaften in eigener Halle als Dritter auf dem Treppchen: Diesen Traum erfüllte sich die Korbball-Jugend 16/17 des TSV Emtinghausen. Dabei wäre für die Mannschaft von Anke Knief sogar das Finale möglich gewesen.

„Entscheidend war am Ende wohl schon das allererste Spiel“, kommentierte Knief die von Nervosität geprägte Auftaktpartie gegen den TSV Victoria Linden. Mit 10:11 hatte ihre Mannschaft in der Vorrunde das Nachsehen. Der folgende 23:6-Kantersieg gegen den TuS Jaderberg hievte ihre Mannschaft auch nicht mehr ins Halbfinale. Stattdessen wartete in der Zwischenrunde der SV Gehrden, der allerdings mit 19:7 sicher in Schach gehalten wurde. Die Vorschlussrunde war über Umwege also doch noch erreicht. Ein Erfolg gegen den Bezirkskonkurrenten SC Dünsen schien hier reine Formsache zu sein: „Wir hatten Dünsen in der Bezirksoberliga zwei Mal sicher bezwungen“, erinnerte sich Knief. Ihre Mannschaft startete mit viel Selbstvertrauen und hatte das Spiel im Griff – bis sich Inka Hasemann am Fuß verletzte, vom Feld getragen und direkt ins Krankenhaus befördert wurde, wo eine Bänderdehnung diagnostiziert wurde. Das warf die Mannschaft aus der Bahn: „Jetzt riss bei uns der Faden“, musste Coach Knief erkennen. Dünsen hingegen zeigte sich nervenstark, nutzte den Hänger aus und kämpfte sich Korb um Korb heran. Am Ende verlor Emtinghausen mit 10:14. „Zunächst war die Enttäuschung natürlich schon groß, weil wir ausgerechnet beim Saisonhöhepunkt diesen Gegner nicht bezwingen konnten“, gestand Emtinghausens Trainerin.

Doch schnell fokussierte sich ihr Team auf die nächste Aufgabe – das kleine Finale gegen den TSV Victoria Linden, gegen den nach der Auftaktniederlage noch eine Rechnung offen war. Nun zeigte Emtinghausen wieder seine Klasse. Der sichere 14:10-Erfolg war nie gefährdet, am Ende feierten die Gastgeberinnen mit den vielen, lautstarken Fans die verdiente Bronzemedaille, die auch für Trainerin Knief eine ganz besondere war: „Ich betreue diese tolle Mannschaft seit der F-Jugend. In der nächsten Saison werde ich sie auch in die nächste Altersklasse, die Jugend 18/19, begleiten. Darauf freue ich mich schon jetzt.“

Den Meistertitel sicherte sich in der Jugend 16/17 der SV Brake durch ein 8:7 über Dünsen. In der Jugend 12/13 siegte der Ovelgönner TV vor Brake und Sudweyhe.

TSV Emtinghausen: Inka Hasemann (1), Madita Grabow (3), Neele Knief (18), Nele Schwark (4), Lea Nullmeyer (13), Leona Fischer (3), Jana Nullmeyer (15), Alina Schumacher (16), Marie Jagilski.

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