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Emigholz' Paraden reichen TSV Daverden nicht - 27:28 gegen Fredenbeck II

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Von: Björn Lakemann

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Eine Etage höher als sein Fredenbecker Gegenspieler: Daverdens Linkshänder Lennat Fettin.
Eine Etage höher als sein Fredenbecker Gegenspieler: Daverdens Linkshänder Lennat Fettin. © Hägermann

Nun hat es auch den TSV Daverden erwischt. Gegen den VfL Fredenbeck II setzte es in der Handball-Verbandsliga unter Trainer Christoph Schweitzer beim unglücklichen 27:28 die erste Niederlage in eigener Halle.

Daverden – „Wir schmeißen einfach zu viele Bälle weg. Ansonsten waren wir auf Augenhöhe“, konstatierte der siebenfache Torschütze Lars Koröde vom Handball-Verbandsligisten TSV Daverden nach dem unglücklichen 27:28 (12:14) gegen den VfL Fredenbeck II. Damit setzte es für Trainer Christoph Schweitzer die erste Niederlage in eigener Halle.

Einige Fehler zu viel in der Schlussphase

Auch der brettstarke Daverdener Torhüter Dennis Emigholz war gefrustet: „Hinten raus haben wir uns einfach zwei oder drei Fehler zu viel geleistet.“ Mit etlichen Paraden (9) sowie drei abgewehrten Siebenmetern avancierte der 22-Jährige zum Turm in der Daverdener Schlacht. Aber letztlich ohne krönenden Abschluss. Nicht von ungefähr strahlte Fredenbecks Tomasz Malmon ob der unerwarteten Auswärtszähler. „Hut ab vor unserer kämpferischen Vorstellung. Das war unsere beste Leistung seit Jahren ohne Backe“, befand der ehemalige Coach der SG Achim/Baden.

Dabei waren die Grün-Weißen zu Beginn dominant aufgetreten. Schweitzers Schützlinge zauberten ein 3:0 (8.) nach einem Siebenmeter durch Rechtsaußen Hannes Wünsch aus dem Hut. Es sollte jedoch das einzige Tor des Linkshänders bleiben.

In der Folge wurden die TSV-Aktionen zunehmend fahriger und die Geestländer führten mit 8:6 (17.). Hätte nicht Emigholz zwei Siebenmeter in Folge abgewehrt und Linksaußen Lars Koröde einen Glanztag erwischt, wäre der Rückstand zur Pause (12:14) vermutlich noch deutlicher ausgefallen.

Treffer von Lars Koröde zum 23:21 reicht nicht zum Sieg

Zu Beginn von Abschnitt zwei verspäteten sich die Unparteiischen Morgenstern/Zudse, sodass Christoph Schweitzer spontan scherzhaft zur Pfeife griff und die Partie fortsetzen wollte. Nach dem regulären Wiederanpfiff war Daverden dann aber so richtig im Spiel und Spielmacher Jonah Klimach markierte beim 18:17 (42.) erneut eine TSV-Führung. In einer rasanten Partie erhöhte Koröde nach einem Wahnsinnspass von Wünsch von der gegenüberliegenden Außenposition sogar auf 23:21 (50.). Doch die Gäste blieben cool. 37 Sekunden vor dem Abpfiff tütete Lennart Fuhr die beiden Zähler ein. Nach einer Auszeit bedeutete ein Fehlpass von Klimach das Ende aller Träume, um wenigstens noch einen Punkt zu retten. Coach Schweitzer: „Mit 17 Punkten haben wir uns eine gute Grundlage für den Klassenerhalt geschaffen Es fehlten uns fünf wichtige Spieler, was allerdings keine Entschuldigung sein soll.“

Tore TSV Daverden: Koröde (7), Wilkens (4), Klimach (4/2), Fettin (3), Wehrkamp (3), Fastenau (3), M. Emigholz (2), Wunsch (1/1).

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