TSV Embsen im Kreisoberliga-Derby chancenlos gegen den TV Oyten – 25:32

Reinhard Leprich: „Uns fehlte die Rückraum-Power“

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Völlig frei kommt Embsens Ron Cordes in dieser Szene im Derby gegen den TV Oyten zum Wurf.

Embsen - Der TV Oyten wurde seiner Favoritenrolle im Derby der Handball-Kreisoberliga gerecht und behauptete sich 32:25 beim TSV Embsen. Nichts zu holen gab es hingegen für den TSV Daverden II und den TSV Intschede.

TSV Embsen - TV Oyten 25:32 (10:17). Durch den nächsten Sieg verbesserte sich Oyten auf den vierten Platz. Allerdings kann eine Niederlage schon wieder den Absturz bedeuten. Daher war der Erfolg in Embsen, der in erster Linie einer starken zweiten Viertelstunde im ersten Abschnitt zu verdanken war, schon wichtig. „In dieser Phase stand unsere Abwehr deutlich sicherer“, resümierte TVO-Trainer Arwin Schlenker, der bis zum 8:8 (16.) eine ausgeblichene Partie gesehen hatte. „Wir haben einfach nicht unseren besten Tag erwischt. Im Gegensatz zum Gegner fehlte es uns einfach Rückraum-Power“, gab Embsens Trainer Reinhard Leprich zu verstehen. Nach dem 8:8 führte ein 2:9-Lauf zum 10:17 zur Pause. Und das war mehr als eine Vorentscheidung, denn die Gastgeber erholten sich davon nicht mehr. Immerhin gelang es den Gastgebern den Rückstand nicht noch weiter anwachsen zu lassen. Leprich: „Für den Kopf wäre eine knappere Pleite sicher besser gewesen. Doch die sieben Tore Differenz spiegeln den Leistungsunterschied schon wieder.“

TuS Arsten - TSV Daverden II 31:24 (15:13). Mit nur einem Keeper und acht Feldspielern angereist, bot das Team von Trainer Ronny Michael den Gastgebern im Spitzenspiel immerhin 45 Minuten Paroli. „Für mehr reichte es nicht, da Arsten deutlich effektiver im Abschluss war. Wir haben indes etliche Hochkaräter ausgelassen. Zudem hatten einige Leistungsträger einen schlechten Tag erwischt“, resümierte Michael. Bis zum 17:17 (36.) war es noch ein Kampf auf Augenhöhe, ehe Arsten mit dem 27:22 (50.) für die Vorentscheidung sorgte. „Als die Kräfte bei uns nachließen, gingen auch die Köpfe nach unten. Aber unter diesen Voraussetzungen ist die Niederlage, obwohl sie zu hoch ausgefallen ist, kein Beinbruch“, konstatierte Ronny Michael.

SG Bremen-Ost - TSV Intschede 31:18 (14:8). Nichts zu holen gab es für das Team von Henning Penzek. „Wir sind nur mit sieben Feldspielern angereist. Von daher hatten wir uns schon im Vorfeld nicht viel ausgerechnet“, gab Intschedes Trainer zu verstehen. Nur beim 3:2 (5.) durch Daniel Sonnemann hatten die Gäste die Nase vorn. Doch dann zogen die Bremer das Tempo an und waren schon zur Pause beim 14:8 auf Erfolgskurs. „Nach dem deutlichen Rückstand wollten wir das Ergebnis in Grenzen halten“, so Penzek. Das gelang aber nicht. Beim 11:21 (39.) war die Messe gelesen. Erfreulich nur der Einstand des dreifachen Torschützen Steffen Büntemeyer aus dem Reserveteam.

bjl

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