Badener W45-Speerwerferin triumphiert in Ancona mit Super-Weite von 41,70 m / Sven Achter

EM-Titel: Dagmar Suhling schockiert Konkurrenz

Daumen hoch bei Dagmar Suhling: Mit 47,10 m wurde die Badener Speerwerferin souverän W45-Europameisterin.

Baden - Dagmar Suhling feiert den Europa-Titel: Die Badenerin im Trikot des TuS Huchting Bremen wurde mit 41,70 m souverän kontinentale Winterwurf-Meisterin mit dem Speer in der W 45. Zusammen mit Ehemann Sven (ebenfalls TuS Huchting) startete sie bei den Senioren-Halleneuropameisterschaft in Ancona/Italien. Neben den Hallenwettbewerben fand parallel die europäischen Winterwurfmeisterschaft statt.

Für Dagmar Suhling begann der Speerwurf der W 45 gleich mit einem Paukenschlag. Im ersten Versuch warf sie hervorragende 39,70 m. Allein mit dieser Weite hätte sie den Wettkampf mit über sechs Metern Vorsprung vor der Lettin Ligita Ziemane (33,51) und der zweiten Deutschen, Andrea Zahn aus Berlin, gewonnen.

Nach weiteren sehr guten Würfen von 38,28 m, 38,52 m, 38,70 und 37,47 m deutete sich schon einer der besten Wettkämpfe in ihrer bisherigen sportlichen Karriere an. Im abschließenden sechsten Versuch kam noch etwas Gegenwind auf, was für den erfahrenen Speerwerfer immer ein kleiner Vorteil ist. Mit etwas mehr Geschwindigkeit und Druck im Anlauf konnte Dagmar den Speer gut in den Wind legen, so dass er auf 41,70 m segelte. Eine ähnlich gute Weite hatte sie zuletzt im Sommer 2014 geworfen. Nicht nur, dass sie in ihrer eigenen Altersklasse die Mitbewerberinnen weit hinter sich ließ, auch die Siegerinnen der beiden jüngeren Altersklassen (W35 und W 40) bleiben um 3,5 m und 5 m hinter der neuen W45-Europameisterin.

Nunmehr in der Altersklasse M50 angekommen, startete Sven Suhling erstmals im Diskuswerfen auf europäischer Ebene. Mit 37,16 m im zweiten Versuch landete er auf dem zwölften Platz. Zwei Tage später konnte er im Gewichtwerfen mit dem 11,34 kg Wurfgerät etwas enttäuschend mit 15,68 m den zehnten Platz belegen. Hier hatte er doch aufgrund der guten Trainingsergebnisse mit einer Weite von 16,50 m gerechnet. Stürmisches Wetter verhinderte jedoch ein besseres Ergebnis. In seiner Paradisziplin Hammerwerfen erreichte Suhling einen guten achten Platz mit passabler Weite von 47,08 m.

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