Duathlon-Dritter in Horst / Armsener: „Jetzt bei WM voll fit an den Start gehen“

EM-Bronze: Siedlitzki trotzt sogar einem Wadenkrampf

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Strahlemann: Christian Siedlitzki (rechts) holte bei der Duathlon-EM in Horst Bronze hinter Marcel Montag (Mitte) und Craig Dyce.

Armsen - Happy End bei der EM: Christian Siedlitzki krönte seine kämpferische Leistung im Duathlon-Wettbewerb im niederländischen Horst mit Bronze über die Sprintdistanz in der M 45 bis 49. „Ich bin so glücklich, dass es mit einem Podestplatz geklappt hat. Jetzt werde ich meine Intensität steigern. Bei der WM Ende Mai in Spanien gehe ich dann voll fit an den Start,“ so der Armsener voller (Vor-)Freude.

Dabei hatten die Vorzeichen nach einer vor zwei Wochen erlittenen Mittelohrentzündung und sehr zurückgeschraubtem und ohne Intensität absolviertem Training alles andere als gut gestanden. Auf der Sprintdistanz über 5 km Laufen, 20 km Radfahren und 2,8 km Laufen gingen rund 350 Athleten aus 20 Ländern an den Start. Großbritannien stellte erneut das Gros mit über 60 Prozent. In Siedlitzkis Altersklasse waren 30 Athleten gemeldet, alleine 20 Briten.

Nicht sehr einfallsreich zeigte sich der Veranstalter, der den Startkanal nur drei Meter breit machte. Obwohl sich Siedlitzki schon zehn Minuten vorm Start eingereiht hatte, war er fast am Ende des Pulks – ein riesiger Nachteil. Trotzdem ging er sehr ambitioniert ins Rennen und machte in 16:01 Minuten viele Plätze gut. Nicht gewusst hatte er, dass er bereits Vierter in seiner Altersklasse war. Es führte der Deutsche Marcel Montag mit 15:49 Minuten.

Die Radstrecke war ein anfangs sehr winkeliger Kurs. Auch in diesem Jahr überzeugte der Österreicher mit sehr schneller Zeit, machte er auf den ersten Kilometern schon mächtig Druck und fuhr auf Montag auf. Im Ziel lag Siedlitzki mit der besten Radzeit seiner Altersklasse zehn Meter vor dem Deutschen. Das harte Tempo mit viel Gegen- und Seitenwind hatte aber Substanz gekostet – und so kam, was kommen musste: Beim Wechsel zum Laufen erlitt Siedlitzki in der rechten Wade einen Krampf, verlor wertvolle Zeit und fand sich nur auf dem fünften Platz wieder.

Trotz des Wadenkrampfes verlor der Armsener den Podestplatz nicht aus den Augen und kämpfte sich nochmals auf Platz zwei zurück: „Eigentlich sah ich schon die Felle davon schwimmen. Die letzten Wochen waren alles andere als optimal. Mir fehlten harte Einheiten und die Wettkampfhärte.“ 300 Meter vorm Ziel waren die letzten Körner aufgebraucht und Siedlitzki musste den Briten Craig Dyce vorbeiziehen lassen, der in 59:25 Minuten Zweiter hinter Montag (58:45) wurde. Siedlitzki holte in 59:36 Minuten Bronze.

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