Oriental Princess triumphiert in Dortmund

Elfi Schnakenberg punktet zum Saisonabschluss

Hatte in Dortmund allen Grund zur Freude: Trainerin Elfi Schnakenberg.
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Hatte in Dortmund allen Grund zur Freude: Trainerin Elfi Schnakenberg.

Verden – Auch die Galoppsaison befindet sich in den letzten Zügen. Am Sonntag und Montag fanden die letzten Veranstaltungen dieses Rennjahres statt. Elfi Schnakenbergs Oriental Princess sorgte mit ihrem Sieg für den Kreis Verden für einen gebührenden Abschluss dieser Saison.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag fand auf der Galopprennbahn auf dem Mülheimer Raffelberg traditionell der letzte Grasbahnrenntag der Saison 2021 statt. Mit von der Partie war auch Werner Hausteins Lacrimosa, die zuletzt in der Bremer Vahr für den einzigen Heimsieg gesorgt hatte. In einem Ausgleich IV über weite 3250 Meter kam die achtjährige Stute aus dem Besitz von Carola Meyer unter der Nachwuchsreiterin Amina Mathony an den Start und wurde dritte.

In Dortmund kam es dann zum letzten Sandbahnrenntag des Jahres unter Flutlicht. Trainerin Elfi Schnakenberg war mit vier Schützlingen angereist und konnte sich über einen Treffer der fünfjährigen Stute Oriental Princess freuen, die einen Ausgleich IV über 1950 Meter gewann und sich gegen zehn Konkurrenten durchsetzte. Im Sattel der Neatico-Tochter aus dem Besitz von Doris Brigitte Gölz saß Alina Meyer, die langjährige Lebensgefährtin von Oliver Schnakenberg, die damit den zweiten Sieg ihrer Karriere feierte. Für die Stute war es der dritte Karriereerfolg, allerdings der erste in diesem Jahr. Oriental Princess markierte mit ihrem Sieg den siebten Saisontreffer für ihre Trainerin Elfi Schnakenberg. „Es war ein überraschender Sieg mit einem starken Pferd, das mir in dem Rennen sein ganzes Herz gegeben hat“, so Alina Meyer, die als Amateurreiterin seit zwei Jahren aktiv ist.

Auch der Trainingsgefährte von Oriental Princess, der sechsjährige Wallach Good Will, belegte einen der vorderen Plätze. Unter Jockey Mirco Sanna wurde Stall Brockenblicks Call Me Big-Sohn in einem Rennen der Kategorie E über 2500 Meter vierter.

Trainer Pavel Vovcenko, der zwar keine Starter mehr in Mülheim oder Dortmund hatte, hatte dennoch Grund zur Freude: Er erreichte mit 25 Siegen im Inland sogar die Top Ten der erfolgreichsten deutschen Trainer 2021. Der gebürtige Tscheche stellte neben 25 Siegern noch 19 Zweitplatzierte und 30 Drittplatzierte. Damit belegt der Achimer am Ende der Saison Platz neun der Statistik. Vovcenkos Pferde erzielten eine Gesamtgewinnsumme von mehr als 135000 Euro.  kk

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