Regionsoberliga: TSV Intschede überrascht beim 21:18-Erfolg in Oyten

Einstand nach Maß für Sievers

Sechsfacher Torschütze beim 27:24 über Verden-Aller: Achim/Badens Cord Katz. J Foto: Hägermann

Verden - Am ersten Spieltag der Handball-Regionsoberliga der Männer gab es einige Überraschungen. So verlor der TV Oyten II gegen den TSV Intschede mit 18:21. Beide Teams der SG Achim/Baden kamen dagegen zu Siegen. Im Duell der Aufsteiger gewann die vierte Vertretung gegen Cluvenhagen/Langwedel mit 30:25 und die dritte Mannschaft gegen Verden-Aller II mit 27:24. Neuling TSV Kirchlinteln unterlag indes dem TSV Daverden III mit 28:31.

TV Oyten II – TSV Intschede 18:21 (11:10). „Wir haben zu viele freie Bälle verworfen. 18 Tore in eigener Halle sind zu wenig“, erklärte Oytens neuer Betreuer Ralf Ahndorf. Für Intschedes neuen Trainer Heiner Sievers war es ein Einstand nach Maß. Die Partie verlief in der ersten Halbzeit völlig ausgeglichen. Die Führung wechselte ständig. Zur Pause lag Oyten knapp mit 11:10 vorn. Nach 38 Minuten führte der TVO mit 13:12, erzielte dann aber zwölf Minuten kein Tor mehr – 13:18. Von diesem Vorsprung lebten die von Heiner Sievers klug eingestellten Gäste locker bis zum Schlusspfiff und gewannen mit 21:18. Bester Intscheder Torschütze war Vitali Keller mit acht Treffern.

TSV Kirchlinteln – TSV Daverden III 28:31 (15:13). Der letzte Daverdener Sieg in der Regionsoberliga ist schon einige Zeit her. Jetzt startete die Mannschaft gleich mit einem Erfolg beim Neuling Kirchlinteln. Nach ausgeglichenen 40 Minuten fiel die Vorentscheidung zwischen der 40. und 50. Minute, als die Gäste aus einem 18:19 ein 25:23 machten. In dieser Phase ließ bei Kirchlinteln etwas die Konzentration nach. „Da fehlte auch ein wenig die Luft“, gestand Bastian Kirst ein. Zwar konnte der Neuling noch mehrmals den Rückstand bis auf ein Tor verkürzen, doch Daverden gewann am Ende mit 31:28.

SG Achim/Baden IV – HSG Cluvenhagen/Langwedel 30:25 (13:10). Cluvenhagen/Langwedel bestimmte in den ersten 15 Minuten die Partie und lag fast durchweg in Führung. Noch vor der Pause glich die SG aber durch seinen achtfachen Torschützen Jeldrik Buhrdorf zum 9:9 aus und ging mit einem 13:10 in die Pause. Nach dem Wechsel zogen die Gastgeber bis zur 40. Minute auf 20:14 davon, weil die Gäste längst nicht mehr so konzentriert agierten. Das war mehr als nur eine Vorentscheidung. Am Ende hieß es 30:25. Bei den Gästen überragte Torhüter Andre Blöthe, der viele starke Paraden zeigte. Die Gastgeber boten eine geschlossene Mannschaftsleistung und siegten verdient.

SG Achim/Baden III – HSG Verden-Aller II 27:24 (11:10). „Das war ein sehr gutes Handballspiel von beiden Seiten“, meinte SG-Coach Ralf Wesemann, der auch auf der Platte überzeugte und sieben Treffer erzielte. In den ersten 30 Minuten wechselte die Führung ständig, sodass zur Pause noch gar nichts entschieden war. Bei den Gästen war der junge Maximilian Janik (11 Tore) nur schwer in den Griff zu bekommen. Nach dem Wechsel agierte die SG in Abwehr und Angriff viel konzentrierter und setzte sich vorentscheidend auf 21:14 (45.) ab. „Auf diese Leistung lässt sich aufbauen, aber auch Verden-Aller II hat sich sehr gut verkauft“, urteilte Ralf Wesemann. J jho

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