Eingewechselter Stürmer bereitet zwei Treffer beim „wackligen“ 3:0 gegen Stemmen vor

Turgay: Verdens Turbo macht den Unterschied

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Legte am Sonntag den Grundstein zum 3:0-Erfolg: Patrick Zimmermann.

Kreis-Verden - Von Frank von Staden. VerdenKreis-Verden - Von Frank von Staden. Wenn das kein glückliches Händchen von Verdens Bezirksliga-Trainer Ziad Leilo war. Knapp 70 Minuten lang stand die Heimpartie am Sonntag auf Kunstrasen gegen einen wacker kämpfenden und spielerisch durchaus überzeugenden TV Stemmen auf des Messers Schneide, führten die Hausherren dank eines Treffers vom Patrick Zimmermann aus der 33. Minute hauchzart mit 1:0. Dann brachte der Übungsleiter Achmed Leilo – und der zündete noch zweimal den Turbo, hatte so maßgeblichen Anteil am 3:0 (1:0) und sorgte so für einen optimalen Start des Titelfavoriten nach der langen Winterpause.

„Wir haben uns lange sehr schwer getan, haben gemerkt, dass uns nichts in dieser Liga geschenkt wird. Doch das wussten wir. Wir haben aber immer die Ruhe bewahrt – und am Ende habe ich dann den richtigen Spieler eingewechselt, der dieses Mal den Unterschied gemacht hat. Allerdings: Macht Stemmen den Ausgleich, läuft dieses Spiel sicher anders“, konstatierte nach dem Abpfiff ein sichtlich erleichterter Verdener Coach, der anfügte: „Wir wollen Meister werden, dafür müssen wir aber in jedem Spiel Vollgas geben!“

Das taten die Blau-Weißen auch am Sonntag, zeigten sich aber gerade im Angriff noch zu verspielt. Hier noch ein überflüssiger Haken, dort noch ein versuchter Doppelpass in bester Schussposition: Da war in Sachen Torgier doch noch sehr viel Luft nach oben. In der Defensive indes standen die Gastgeber bis auf wenige Ausnahmen sicher. Nur dreimal, als Stefan Ehrke (13.), Hannes Bellmann freistehend (26.) sowie Martin Illinger per Kopf (58.) gefährlich vor dem Verdener Tor auftauchten, musste der ansonsten wenig beschäftige FC-Keeper Stefan Wöhlke etwas tiefer durchatmen. Die Pausenführung der Reiterstädter allerdings war verdient. Eine Flanke des fleißigen Simon Kirsch ließ Patrick Zimmermann geschickt von der Brust abtropfen und jagte das Sportgerät eiskalt ins lange Eck.

Nach dem Wechsel lösten die Gäste dann die zuvor leicht angezogene Handbremse, suchten nun mit mehr Druck nach einer Lösung, um den Tabellenführer unter Druck zu setzen. Das veranlasste Leilo, für Bewegung auf der Bank zu sorgen. In Turgay brachte er erst einen wuchtigen Stoßstürmer, wenig später kam mit Philipp Breves ein weiterer kopfballstarker Akteur mit etwas mehr Zug zum Tor. Das zahlte sich aus. Erst traf Kirsch per Schlenzer nach Turgay-Vorarbeit (80.), dann der mitgelaufene Jan Twietmeyer aus der Nahdistanz (87.). Und kurz vor Schluss landete ein Kirsch-Ball (88.) noch am Pfosten. Zuvor zündete Turgay immer den Turbo.

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