TSV Ottersberg startet gegen VfL Bückeburg mühevoll ins Punktspiel-Jahr 2014

1:1 in einem Spiel, das wenig mit Fußball zu tun hat

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Ömer Aktas (l.) konnte gestern gegen Bückeburg im Angriff nur ganz wenige Akzente setzen.

Ottersberg - Von Frank von StadenEinen sehr durchwachsenen Punktspiel-Start ins Jahr 2014 mit einer doch stark verbesserungswürdigen Leistung legte gestern Fußball-Oberligist TSV Ottersberg in seinem Heimspiel gegen den in Abstiegsgefahr schwebenden VfL Bückeburg hin. So erkämpfte sich das Team von Trainer Axel Sammrey einen mühevollen Punkt beim 1:1 (1:0)-Remis.

Sammrey hatte solche eine Vorstellung seiner Elf, die über weite Strecken doch wenig Oberligaformat zu bieten hatte, im Vorfeld schon befürchtet: „Unsere Vorbereitung war bekanntlich mehr als schlecht. Das hat sich in dieser Partie dann auch widergespiegelt. Einige meiner Spieler sind derzeit maximal bei 70 Prozent ihres Leistungsvermögens. Ich hatte mir erhofft, dass unsere frühe Führung Sicherheit ins Spiel bringen würde. Das war aber nicht so. Wir hatten doch einige Probleme. Deshalb bin ich mit diesem Punkt auch ganz zufrieden.“

Sein Pendant Timo Nottebrock indes trauerte ein wenig den vergebenen Chancen seines Teams hinterher, das sich in einer Begegnung auf sehr überschaubarem Niveau spielerisch etwas geordneter präsentierte, aber seine durchaus guten Einschussmöglichkeiten doch leichtfertig liegen ließ oder am besten Ottersberger, Keeper Tim Eggert, scheiterte: „Am Ende hätte durchaus mehr als dieses eine Tor für uns herausspringen können, wenn nicht müssen. Doch in einem Spiel, das nicht viel mit Fußball zu tun hatte und in dem der Ball mehr in der Luft als am Boden war, muss man nach einem frühen Rückstand letztlich mit einem 1:1 zufrieden sein.“

Eines konnte den Gastgebern trotz spielerischer Defizite indes nicht abgesprochen werden: Der Wille und die Laufbereitschaft. Etwas, was in den wenigen Testspielen zuvor doch ab und an gänzlich fehlte. So war die frühe Führung durch Adan Corando (3.) auch nicht ganz unverdient. Eine abgefälschte Flanke von Patrick Peter drückte der Stürmer, dem danach aber fast gar nichts mehr gelang, am langen Pfosten stehend ohne Mühe in die Maschen.

Die Gäste, die bereits zwei Nachholspiele in diesem Jahr absolvierten und wohl schon daher einen etwas gefestigteren Eindruck hinterlassen konnten, zeigen sich davon nur kurz geschockt. Spätestens nach 30 Minuten übernahmen sie das Zepter, ohne aber Zählbares verzeichnen zu können. Dafür musste im zweiten Abschnitt dann auch ein Standard herhalten. Eine Ecke drückte der völlig freistehende Bastian Könemann per Kopf ins lange Eck (73.). Danach wollten die Bückeburger noch mehr, luden den TSV allerdings damit zu Kontern ein, die aber entweder viel zu schlampig aufgebaut oder aber abgeschlossen wurden.

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