Bezirksliga-Aufsteiger TSV Achim „kegelt“ TSV Bassen aus dem Pokal – 6:5

Mit einem Paukenschlag zurück

Trifft hier zur 1:0-Führung für den TSV Bassen: Luca Bischoff. Fotos (4): von Staden

Achim/Bassen - Von Frank Von Staden. Mit einem Paukenschlag meldete sich gestern Nachmittag der TSV Achim nach achtjähriger Abstinenz auf Bezirksebene zurück. So „kegelte“ der Bezirksliga-Aufsteiger den favorisierten TSV Bassen aus dem Bezirkspokal und zeigte dabei nicht nur in der Deckung eine starke Leistung, sondern machte den Grün-Roten auch vor, wie man wenige Chancen vergolden kann. Zwar benötigten die Blau-Weißen am Ende das Elfmeterschießen zun einem 6:5 (2:2/1:1)-Erfolg, doch von unverdient konnte da trotz großem Ballbesitzes und optischer Überlegenheit der Gäste beileibe nicht die Rede sein.

So sahen es später auch die beiden Trainer. Achims Sven Zavelberg: „Unsere Taktik ist voll aufgegangen. In den ersten 15 Minuten der Partie hatten wir noch zu viel Respekt. Bassen hätte zur Pause klar führen können. Doch im zweiten Abschnitt haben wir kaum noch etwas zugelassen und kamen selbst zu sehr guten Chancen. Klar ist ein Sieg nach Elfmeterschießen immer glücklich – aber dieses Glück haben wir uns erarbeitet!“ So sah es auch Bassens Uwe Bischoff, der später konstatierte: „Wir haben es über weite Strecken gar nicht schlecht gemacht. Die Jungs haben vieles umgesetzt, was ich gefordert habe. Nur vorne waren wir letztlich zu harmlos, haben durch dumme Fehler zudem die Gegentore eingeleitet.“

So brachte zwar Luca Bischoff nach feiner Lohmann-Flanke die Bassener früh in Front (7.), doch nach Wessels zu hartem Freistoß in die Beine von Heiko Budelmann über fünf Meter münzte Marcel Sievers den Konter zum 1:1 (24.) um. Nach dem Pause durfte dann Aykut Kaldirici einen eklatanten Ballverlust der Bassener im Mittelfeld zur Achimer Führung nutzen (75.), doch neun Minuten vor dem Abpfiff stocherte dann Daniel Wiechert das Leder aus dem Gewühl über die Linie. Da war Achims ansonsten starker Keeper Vincent Schicks, der einige sehenswerte Paraden aus dem Hut zauberte, machtlos.

Im anschließenden Elfmeterschießen stellte dann Sievers auf 3:2, Wiechert scheiterte danach viel zu lässig an Schicks. In der Folge trafen Kaldirici und Bassens Neuzugang Justin Hülsmann, ehe dann Lukas Schuler den Schuss von Achims Sven Sedlasek parieren konnte und Luca D'Agostino zum 4:4 ausgleichen durfte. Görkem Sahay, Johannes Diezel glücklich und Patrick Spitzer behielten die Nerven, Heiko Budelmann indes jagte den Ball übers Tor – das war's.

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