Oberligist Achim/Baden muss in Hatten gewinnen und auf ATSV-Patzer hoffen

Mit einem Ohr auch immer beim Rivalen Habenhausen

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Tobias Freese (am Ball) und die SG haben die Meisterschaft nicht mehr selber in der Hand.

ACHIM/BADEN · Die Vorfreude auf den abschließenden Spieltag in der Handball-Oberliga – sie war Tomasz Malmon gestern ganz deutlich anzuhören. „So spannend wie in diesem Jahr, war es schon lange nicht mehr“, verriet der Coach der SG Achim/Baden vor dem morgigen Duell (18.30 Uhr) bei der TSG Hatten/Sandkrug. Schließlich geht es für die SG im Fernduell mit dem punktgleichen Lokalrivalen ATSV Habenhausen noch um die Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga.

Aktuell weisen beide Teams lediglich sieben Minuspunkte auf. Da aber Habenhausen die beiden direkten Duelle für sich entschieden hat, ist die SG auf Schützenhilfe von der HSG Barnstorf/Diepholz angewiesen. Und die Hoffnungen auf einen Coup des aktuellen Tabellendritten beim ATSV, der bereits einen Raum und DJ für die anstehende Meisterparty gebucht hat, stehen gar nicht mal so schlecht. Denn gerade in den vergangenen Spielen hat die HSG bewiesen, dass sich die Truppe endgültig gefunden hat. Das unterstreichen die vergangenen sechs Partien, die allesamt deutlich gewonnen wurden.

SG-Coach Tomasz Malmon will jedoch gar nicht nach Habenhausen gucken. „Wir müssen nur auf uns gucken und unsere Hausaufgaben machen. Denn was nützt es uns, wenn der ATSV verliert, wir aber nicht in Hatten gewinnen“, erwartet der Pole alles andere als eine leichte Aufgabe bei der TSG. „Die werden im letzten Heimspiel sicher noch einmal alles geben. Außerdem ist die Mannschaft nur schwer auszurechnen, da sie über keinen herausragenden Spieler verfügt, sondern als Kollektiv überzeugt“, verweist Malmon auf das harte Stück Arbeit im Hinspiel. „Erschwerend kommt hinzu, dass wir dort ohne Backe auskommen müssen. Darüber hinaus fehlt weiterhin Malvin Patzack. Auch Arne von Seelen und Erik Gülzow sind noch nicht wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte“, ist der SG-Coach dennoch davon überzeugt, dass seine Mannschaft die Hürde überspringen wird: „Wenn wir unseren Rhythmus finden, bin ich von einem Sieg fest überzeugt.“ Ob der dann letztlich auch zur Meisterschaft reicht – Malmon war sich da nicht so sicher. Gleiches gilt auch für seine eigene Zukunft. „Ich möchte schon gerne bleiben. Allerdings gilt es da noch einige Dinge zu regeln. Das muss schnell geschehen, denn auch die Spieler wollen wissen, woran sie sind.“ · kc

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