Herren des TTC Hutbergen und des TV Oyten kämpfen von Beginn an um den Klassnerhalt

Eine schwierige Tischtennis-Saison

Hutbergens Frank Wulfes sagt auch: „Unser Saisonziel kann nur der Klassenerhalt sein.“
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Hutbergens Frank Wulfes sagt auch: „Unser Saisonziel kann nur der Klassenerhalt sein.“

Hutbergen/Oyten – Vor einer schwierigen Saison stehen in der Tischtennis-Bezirksoberliga der TTC Hutbergen und der TV Oyten. Zum einen, weil der Umgang mit der Corona-Pandemie immer noch unklar ist. Arne Klindt, Vizepräsident des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB), hatte jüngst erklärt: „Wir haben uns entschlossen, die Maskenpflicht auf alle Anwesenden in der Halle, die gerade nicht Sport treiben, zu erweitern. Dies trägt zu noch mehr Sicherheit bei und gewährleistet gleichzeitig eine bundesweit klare einheitliche Regelung für den Tischtennissport auf Basis der staatlichen Verordnungen.“ Gleichzeitig bestätigte der Verband, dass die Saison stand jetzt im altbekannten Modus, also mit Doppeln, gespielt werden soll.

Aber auch sportlich wird es kompliziert werden. Denn fast alle der zwölf Teams der Liga konnten sich verstärken. Allen voran der Geestemünder TV und der MTV Elm, die mit den beiden ehemaligen Lunestedter Oberliga-Spielern Yannick Klüver beziehungsweise Dennis Pump die jeweils stärksten Akteure der Liga stellen.

Beim letztjährigen viertplatzierten TTC Hutbergen erwartet man daher nicht so eine ausgeglichene Liga wie noch im Vorjahr: „Einige Mannschaften, allen voran Elm, Sittensen und Geestemünde, sind dafür zu stark besetzt. Dahinter ist sicherlich vieles möglich,“ erhofft sich Teamsprecher Frank Wulfes eine Platzierung zwischen Rang fünf und sechs. Seine Mannschaft wird personell mit der identischen Konstellation an den Start gehen.

„Da es aber vier Absteiger geben wird, ist unser Saisonziel zunächst der Klassenerhalt. Schließlich müssen wir traditionell Termin- und Verletzungsprobleme ausgleichen.“ Auch positive Aspekte erkennt Wulfes: „Es gibt viele neue Mannschaften in der Liga, das ist super und abwechslungsreich. Daher sind wir froh, dass überhaupt gespielt werden kann, freuen uns auf die sozialen Kontakte – und auch Bierchen nach dem Spiel werden wir uns nicht verleiden lassen.“

Der TV Oyten geht personell arg gebeutelt in die Saison. Mit Vincent Vogel und Peter Igel (beide TV Hude) sowie Dirk Chamier von Gliszczynski (TuS Fintel) musste der Weggang von gleich drei Leistungsträgern verkraftet werden. Neu dabei sind dafür Kai Emigholz und Axel Oestmann (beide vom TSV Posthausen). Sie waren ursprünglich für die Reserve in der Bezirksklasse vorgesehen, sind jedoch nach den Abgängen nun nach oben nachgerückt.

„Wir werden von Spiel eins an um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Viel wird sicher auch davon abhängen, wie oft uns Oliver zur Verfügung stehen wird,“ meint Mannschaftsführer Frank Müller seinen Spitzenspieler Helming, den immer wieder körperliche Blessuren ausbremsen. Auch bei Rüdiger Sachs ist ein regelmäßiger Einsatz aufgrund seiner beruflichen Situation eher unwahrscheinlich.

Daher wird Thomas Gebbert wie in der Vorsaison seine Einsätze bekommen. „Er hat schon in der Landesliga überzeugt. Daher ist er sowohl im Einzel als auch gerade im Doppel eine enorme Verstärkung,“ lobt Müller den Mann mit dem starken Vorhand-Topspin. Irgendwie vier Teams hinter sich lassen, lautet die Oytener Devise. „Es gibt nicht eine Mannschaft, die von der Teamstärke total abfällt. Am ehesten sollten noch Spaden, Midlum und Ritterhude II schlagbar sein. Dazu ist Werder III erfahrungsgemäß immer eine Wundertüte,“ spricht Müller die Bremer an, die elf Spieler inklusive Altmeister Horst-Dieter Coorssen gemeldet haben. Abwehrlegende Coorsen kommt im normalen Ligabetrieb aber kaum noch zum Einsatz.

Hutbergen beginnt am Freitag, 4. September, beim SV Werder Bremen II, während die Oytener einen Tag später direkt beim Meisterschaftsmitfavoriten VfL Sittensen ran müssen.

Unsere Prognose: Die Hutberger werden den erhofften Klassenerhalt schaffen. Mit ihrer verhältnismäßig jungen Mannschaft haben sie noch Potenzial nach oben und sollten sich daher zwischen Platz vier und sechs einpendeln. Bei den Oytenern wird es da wohl knapper zugehen. Aber die Mannschaft ist auch stark und erfahren genug, um mindestens den achten Platz, der zur Relegation berechtigen würde, zu erreichen.

Von Björn Drinkmann

Franz König wird alles in die Waagschale werfen, um mit seinem TV Oyten den Klassenverbleib zu schaffen.

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