Ein perfekter Saisonstart

So jubeln Sieger! Durch einen 3:1-Erfolg in Bitterfeld-Wolfen verbuchten Badens Volleyballer einen erstklassigen Saisonstart. Foto: von Staden

Am Ende sprachen Coach Fabio Bartolone als auch Manager Peter-Michael Sagajewski von einem perfekten Spiel und damit eben auch von einem perfekten Saisonstart für Badens Zweitliga-Volleyballer. Denn durch einen 3:1-Erfolg in Bitterfeld am Wochenende bissen sich die Underdogs erst einmal im oberen Tabellendrittel fest.

Baden – Das Grinsen bekamen Bartolone, Sagajewski als auch die Spieler des TV Baden nach Abschluss des vierten Satzes gar nicht mehr aus ihren Gesichtern. Denn erstmals überhaupt gelang dem Team aus dem Kreis Verden ein so deutlicher Erfolg gegen den VC Bitterfeld-Wolfen. Mit 3:1 (25:20, 22:25, 25:22, 25:17) behielt dabei der Underdog der Liga überraschend deutlich die Oberhand. „Gewackelt haben wir eigentlich nur im zweiten Satz, als wir Schwächen im Aufschlag als auch in der Annahme zeigten. Ansonsten hat es unser Team absolut gut gemacht, In allen anderen Sätzen waren wir spielerisch überlegen. Das war eine wirklich überzeugende Teamleistung, bei der ich eigentlich niemanden herausheben möchte“, konstatierte da später Sagajewski, dessen Sohn Ole einmal mehr zum „MVP“, zum besten Badener Spieler gekürt wurde.

Bartolone hatte einen festen Matchplan im Kopf und diesen setzten Ole Sagajewski, Ole Seuberlich, Jan-Henrik Radeke, Jannik Haats, Artem Tscherwinski, Moritz Wanke sowie Nils Mallon glänzend um. „Fabio hat diesen sieben Akteuren sein volles Vertrauen geschenkt. Und die haben sich in einen wahren Rausch gespielt“, so der Badener Teammanager. Dabei hätte der Trainer auch schon auf Alessandro Blasi zurückgreifen können, dessen Spielerlaubnis noch rechtzeitig aus Italien eingetroffen war. „Warum sollte ich etwas ändern, wenn es so gut lief? Vielleicht hätte ich nur den Rhythmus dadurch gestört. Das war ein perfektes Spiel und damit auch ein perfekter Saisonstart. Wir haben Bitterfeld durch diesen Sieg in die erste Krise gestoßen. Wir dagegen sind momentan einfach nur euphorisiert“, lobte der Übungsleiter dann vor allem die Feldabwehr seiner Jungs.

Was vor allem verwunderlich für Bartolone war, „war die Nervosität, die Bitterfeld an den Tag legte. Aber natürlich waren die Gastgeber nach der Niederlage zum Saisonauftakt auch schon etwas in Zugzwang. Meine Jungs dagagen spielten frei und frech auf. Man merkte förmlich, dass sie von Minute zu Minute immer sichrrer und entschlossener wurden.“

Klar gab es auch hier und da einige kleine Hänger. Nicht nur in Satz zwei. Auch im dritten verspielten Mallon & Co. eine deutliche Führung, hieß es nach 11:6 und 16:9 kurz vor Schluss wieder 22:22. „Doch in den entscheidenden Momenten haben wir es einfach besser gemacht“, so Peter-Michael Sagajewski. Punkt 20.35 Uhr hatten die Badener am Sonnabend so den nächsten Punkt bei einer 2:1-Führung inne, um 21.05 Uhr war dann der Sieg eingetütet. Denn auch in Satz vier gingen die Gäste steil, war spätestens beim 22:16 die Messe für die frustrierten Hausherren gelesen.

Am kommenden Sonntag nun steigt der TVB in die Pokalrunde ein, ist Gastgeber für Lüneburg II als auch Giesen II (ab 11 Uhr). vst

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