TBU-Trainer Hollerieth hat mit einigen Problemen zu kämpfen / Dringend punkten

Eine optimale Vorbereitung sieht anders aus

TBU-Trainer Achim Hollerieth (r.) und Sven Apostel werden immer wieder vor neue Probleme gestellt. Foto: häg

Uphusen – Vierter Einsatz für Achim Hollerieth als Trainer des Fußball-Oberligisten TB Uphusen. Hätte der Start für den 46-Jährigen beim 2:0-Erfolg über Arminia Hannover besser nicht verlaufen können, setzte es im Anschluss jedoch zwei Niederlagen. Dabei zeigte sich der Ex-Profi insbesondere mit dem vergangenen Auftritt in Wolfsburg alles andere als zufrieden und fordert am Sonntag (14 Uhr) im Heimspiel gegen FT Braunschweig eine deutliche Steigerung seiner Elf.

Allerdings dürfte das für den TBU definitiv nicht einfach werden. Denn laut Hollerieth spielt der Aufsteiger aus Braunschweig bis dato eine richtig gute Saison, wie das 1:1 gegen Spitzenreiter Hildesheim unterstreicht. Eine Tatsache, die für den Uphuser Trainer jedoch nur eine untergeordnete Rolle spielt, da er sein Augenmerk lieber auf die eigene Mannschaft legen will. „Gegen wen wir spielen, ist mir völlig egal. Ich will immer gewinnen und fordere daher von der ersten Minute Vollgas von meinen Spielern. Das habe ich ihnen in der Trainingseinheit am Dienstag auch ziemlich deutlich gemacht“, erklärte der 46-Jährige. Gerne hätte Hollerieth seine Vorstellungen für den weiteren Verlauf auch am Mittwoch vertieft, doch das klappte nicht, da der Platz in Uphusen gesperrt war. „Das kenne ich so nicht. Aber damit muss ich leben. Dennoch bleibt festzuhalten, dass es für mich am Sonntag bereits das vierte Spiel ist, ich bis dato aber erst einmal richtig mit der Mannschaft trainieren konnte. Da ist es natürlich extrem schwer, gewisse Dinge einzustudieren“, so Hollerieth. Aber das ist aktuell nicht das einzige Problem beim TBU. Denn wieder einmal wird es nicht ohne personelle Veränderungen gehen. Denn mit Marius Winkelmann (Dienst), Robert Littmann (5. gelbe Karte) und Aladji Barrie (verletzt) fallen erneut drei Spieler aus. Und ob Besir Rogaqi schon wieder einsatzbereit ist, ist ebenfalls fraglich. Nur gut, dass zumindest Frithjof Rathjen wieder zur Verfügung steht. Allerdings hat der Uphuser Innenverteidiger zuletzt nicht trainieren können. „Das macht die Sache nicht unbedingt eifacher. Denn bislang konnte ich noch nicht einmal auf die gleiche Truppe wie in der Vorwoche setzen, sondern war immer zum improvisieren gezwungen“, verwies der TBU-Coach auf die aktuellen Probleme: „Aber ich trainiere nun mal keine Profimannschaft, sodass ich damit leben muss. Daher ist es umso wichtiger, dass sich alle der Ernst der Lage bewusst sind und mit der nötigen Einstellung in die Partie gehen. Zumal wir dringend noch einige Punkte brauchen. Und in der Winterpause muss man dann sehen, was personell noch möglich ist.“ kc

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