Armsener Christian Siedlitzki zur Triathlon-Weltmeisterschaft nach Rotterdam

Eine Medaille wäre ein Traum

Christian Siedlitzki (l.) startet für Österreich bei der Triathlon-WM.

Armsen - Für Christian Siedlitzki heißt es noch einmal alle Kräfte bündeln: Der in Armsen lebende Österreicher startet am Sonntag, 17. September, bei den Triathlon-Weltmeisterschaften in Rotterdam in der Altersklasse M50-54 über die Sprintdistanz.

Nach den beiden Medaillen bei der Duathlon-WM in Kanada geht Siedlitzki hoch motiviert in der niederländischen Hafenmetropole an den Start.

Nicht weniger als 105 Athleten aus 23 Nationen haben in Siedlitzkis Altersklasse für die 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen gemeldet. „Das  wird ein hartes Stück Arbeit, wenn ich einen vorderen Platz belegen will“, erklärte der Armsener im Vorfeld. Zumal die Windschattenregelung aufgehoben ist. „Daher kommt es darauf an, dass ich den Abstand beim Schwimmen möglichst gering halte. Ein zu großer Rückstand hätte fatale Folgen. 

Denn in dem Windschattenrennen werden sich Pulks bilden und das Renntempo sehr hoch halten“, weiß der gebürtige Österreicher. Siedlitzki sieht seine Chance darin, eine starke Radgruppe zu erwischen. Sollte es aber zu einem Zusammenschluss zu den Gruppen der stärksten Schwimmer geben, werden die Karten neu gemischt. Die folgenden 20 Kilometer würden laut Siedlitzki dann wohl sehr taktisch gefahren werden, um Kräfte für den abschließenden Lauf zu sparen. „Ich habe dieses Jahr schon sehr viel erreicht. Natürlich würde ich gerne wieder auf dem Podest stehen. Eine Medaille wäre ein Traum. Aber die Konkurrenz ist dieses Mal besonders stark. Daher hängt viel von der Tagesform ab. Ein Platz unter den Top Ten wäre schon ein Erfolg“, umschreibt Siedlitzki sein angestrebtes Ziel.  kc

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