START IN DIE SAISON U19 des JFV Verden/Brunsbrock auf Mission Klassenerhalt

Eine Herkulesaufgabe

Das Team des JFV auf einen Blick, oben von links: Eugen Hardt, Berdan Akyol, Justin Quiring, Thorben Bruns, Jendrik Diephaus (gehört nicht mehr zum Kader), Linus Baselt, Torben Rodel, Sven Tuac. Mitte von links: Tom Wittenburg, Justin Perschon, Divan Özel, Tom Müller, Levin Felsch, Theo Specker, Cansin Manus, Nicolas Heinken. Unten von links: Noah Kruse, Alexander Eichholz, Marlon Richert, Lasse Homann, Fabio Kluge, Florian Ehrhardt sowie Kerim Kocabas.
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Das Team des JFV auf einen Blick, oben von links: Eugen Hardt, Berdan Akyol, Justin Quiring, Thorben Bruns, Jendrik Diephaus (gehört nicht mehr zum Kader), Linus Baselt, Torben Rodel, Sven Tuac. Mitte von links: Tom Wittenburg, Justin Perschon, Divan Özel, Tom Müller, Levin Felsch, Theo Specker, Cansin Manus, Nicolas Heinken. Unten von links: Noah Kruse, Alexander Eichholz, Marlon Richert, Lasse Homann, Fabio Kluge, Florian Ehrhardt sowie Kerim Kocabas.

Verden – Auch die A-Junioren (U19) vom JFV Verden/Brunsbrock hat die Corona-Pandemie und damit verbunden der Lockdown im März einerseits zur Tatenlosigkeit gezwungen, doch andererseits auch den Verbleib in der Niedersachsenliga beschert. Nichts Anderes hat der Nachwuchs auch bei der jetzt startenden Saison im Blick.

Nach 16 Spieltagen der vergangenen und anschließend abgebrochenen Saison rangierte das Team von Trainer Justin Perschon nur aufgrund der etwas besseren Tordifferenz vor dem JFV Norden auf dem vorletzten Tabellenplatz. „Ja das ist definitiv so. Die Klasse zu halten wäre schon eine Herkulesaufgabe gewesen“, gibt der junge Perschon auch unumwunden zu, „doch aufgegeben hätten wir natürlich nicht.“ Apropos Perschon. Eigentlich hatte der 21-Jährige nach Abbruch der Saison schon seinen Abschied aus Verden bekannt gegeben, um beim JFV A/O/B/H/H anzuheuern, machte dann aber doch die Rolle rückwärts (wir berichteten) und sitzt nun weiterhin auch im zweiten Jahr der Ligazugehörigkeit auf der Kommandobrücke in Verden/Brunsbrock. Dies jedoch noch ohne einen neuen Co-Trainer, der den scheidenden Andreas „Toto“ Müller ablösen könnte. Man hat zwar mit Dietrich Quiering, der aus der U17 mit hochgegangen ist, einen engagierten Betreuer an Bord, doch ein Co-Trainer wird noch gesucht, um gemeinsam die Mission Klassenerhalt zu realisieren. Und diese Aufgabe dürfte nicht leichter werden als in der vergangenen Saison, denn die diesmal zweigeteilte Niedersachsenliga bedeutet für den JFV, sich in einem kleinen Achter-Feld, aus dem gleich drei Teams absteigen, zu behaupten.

Mithelfen bei dieser anspruchsvollen Aufgabe wird ein großer Kader von 24 Spielern. „Die Kaderstärke wird uns ganz sicher weiterhelfen, denn wir sind damit wesentlich breiter aufgestellt, haben so neben einer sehr guten Trainingsbeteiligung auch eine hohe Leistungsdichte“, sieht Perschon nur Vorteile im runderneuerten Kader. Aus der letztjährigen Mannschaft sind mit Carl Himmler, Eugen Hardt, Torben Rodel und Linus Baselt nur noch vier Spieler geblieben. „Gerade diese Vier sollen ihre letztjährigen Erfahrungen einbringen, die vielen Neuen unterstützen und an das Niveau heranführen“, verspricht sich der Übungsleiter viel von seinen erfahrenen Akteuren.

Aus der U17-Mannschaft der Vorsaison sind gleich zwölf Spieler hochgezogen worden. Speziell Innenverteidiger Levin Felsch, sowie Lasse Hormann und Justus Meyer haben in der Vorbereitung bereits ihre Klasse angedeutet und werden dazu beitragen, das Ziel Klassenerhalt zu realisieren. Dazu gesellen sich insgesamt acht externe Neuzugänge. Sven Tuac, Berdan Akyol und Kerim Kocabas kommen allesamt vom VFL Westercelle, Cansin Manus hat es vom SV Werder Bremen II an die Aller gezogen und Alexander Eichholz fand vom MTV Soltau den Weg nach Verden/Brunsbrock.

Aus dem Kreis Verden versuchen Florian Ehrhardt und Theo Specker (beide Achim/Uesen) sowie Nicolas Heinken (Baden/Etelsen) den Sprung in Niedersachsens Beletage zu schaffen. „Insgesamt bin ich von der Qualität des Kaders total überzeugt“, sieht Perschon, der mit Treubund Lüneburg und dem JFV aus Heeslingen die Favoriten in der Staffel sieht, den Rest der Liga sehr ausgeglichen.

In der Vorbereitungsphase, in der unter anderem die Herrenvertretung des SC Borgfeld überzeugend mit 4:1 besiegt wurde, war auch der erste Pflichtauftritt der neuen Saison im Pokal gegen den Regionalligisten JFV Nordwest vielversprechend. Zwar wurde die Begegnung gegen den hohen Favoriten mit 0:5 verloren, doch die Vorstellung seiner Elf lässt Perschon hoffen: „Wir haben da schon sehr viel Gutes gezeigt und hoffen dort anknüpfen zu können“, geht es für die Allerstädter im ersten Saisonspiel jetzt nach Cloppenburg.

Von Jens Dreyer

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