Bundesligist SVG Lüneburg begeistert im Testspiel beim TV Baden

Eine andere Liga

Kein seltenes Bild: Gegen den Lüneburger Block gibt es kein Durchkommen für Badens Ole Seuberlich.

Baden - Von Kai Caspers. Der Hallenboden in der Badener Lahofhalle – er wurde Freitagabend doch extrem strapaziert. Verantwortlich dafür waren in erster Linie die Spieler des Volleyball-Bundesligisten SVG Lüneburg. Denn mit was für einer Wucht die „LüneHünen“ die Bälle phasenweise übers Netz hämmerten – es war schon beeindruckend. Da konnten sich die Akteure des Zweitligisten TV Baden noch so strecken. Die Wucht des Favoriten war einfach zu groß, sodass dem Team von Trainer Fabio Bartolone beim 0:3 (10:25, 14:25, 20:25) ein Satzgewinn verwehrt blieb.

Für Nils Mallon, der die Badener in dieser Saison als Kapitän aufs Feld führt, jedoch keine Überraschung. „Nicht nur von der Wucht, sondern vor allen Dingen in Sachen Athletik ist das schon eine ganz andere Liga. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied. Und wenn sich der Lüneburger Block auf der anderen Seite erst einmal formiert hat – dann wird es phasenweise schon richtig dunkel“, musste Mallon, der diese Saison als Außenangreifer agieren muss, einige Male leidvoll am Netz erfahren. Auch das Aufschlagspiel der Gäste war für die begeisterten Fans in der gut gefüllten Lahofhalle eine Augenweide. Vor allen Dingen der Schwede Viktor Lindberg war mit seinen „Geschossen“ kaum zu stoppen. „Das war schon gewaltig von der Geschwindigkeit. Und dazu noch die Konstanz. Einfach gut“, zollte Mallon Respekt. Nachdem die Badener nach einem schnellen ersten Satz (10:25) ihre anfängliche Nervosität abgelegt hatten, vermochten sie den Bundesligisten im zweiten Durchgang zumindest etwas zu ärgern und gingen beim 9:8 sogar erstmals in Führung. Als die Gäste dann aber das Tempo wieder anzogen, gab es kein Halten mehr – 14:25. Im dritten Satz dann die stärkte Phasen der Gastgeber. Dabei wusste sich vor allen Dingen Youngster Simon Bischoff einige Male sehr gut in Szene zu setzen. Mit einem glänzenden Diagonalball verkürzte er auf 8:9 und zeichnete auch mit einem cleveren Lupfer zum 17:21 verantwortlich. Allerdings mussten sich die Badener jeden einzelnen Punkt hart erarbeiten, da die Lüneburger am Netz einfach immer eine Etage höher waren. „Wir sind auch in der 2. Liga eine der kleineren Mannschaften. Aber jetzt wissen wir wenigstens, wo unsere Baustellen sind. Und für den Zeitpunkt der Vorbereitung war das keine schlechte Vorstellung“, zeigte sich Kapitän Mallon, auch wenn die beiden Zugabesätze auch verloren gingen, zufrieden.

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