Etelsens Landesliga-Coach Bernd Oberbörsch hochzufrieden nach 5:0-Heimsieg über Hambergen

„Ein richtig gutes Gefühl“

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Fuhr mit seinem Team den dritten Saisonsieg ein: Etelsens Kapitän Andre Mantai (l.). ·

Etelsen - Von Jürgen Honebein„Oft sind wir zu Saisonbeginn der Musik hinterher gelaufen. Jetzt haben wir aus drei Spielen neun Punkte geholt. Das ist schon ein richtig gutes Gefühl“, stellte nach dem 5:0 (0:0)-Sieg des TSV Etelsen in der Fußball-Landesliga gegen den FC Hambergen Trainer Bernd Oberbörsch fest. Die Gastgeber spielten den schwachen Gegner nach der Pause regelrecht müde und gewannen auch in dieser Höhe verdient.

Von Beginn an versuchte der TSV Etelsen den Gegner unter Druck zu setzen, doch Maximilian Altevoigt und Pascal Mannig vergaben gute Möglichkeiten gegen den unsicher wirkenden Keeper der Gäste, Philip Prigge. Ab der 15. Minute verflachte aber das Etelser Spiel, da die Pässe in die Spitze oft viel zu ungenau waren. Der FC Hambergen besaß in der 16. Minute seine erste Chance und hätte eigentlich in Führung gehen müssen, doch Spielertrainer Christian Hasloop verzog völlig freistehend. Vom TSV Etelsen war bis zur Halbzeit nicht mehr viel zu sehen. „In dieser Phase haben wir schwach agiert“, stellte auch Oberbörsch fest. Hambergens Torjäger Dennis Heineke deutete seine Torgefährlichkeit an, als er den Ball volley über die Latte jagte (40.).

Nach der Pause ließen die Gäste dann aber rapide nach und besaßen in den zweiten 45 Minuten keine nennenswerte Torchance mehr. Der TSV Etelsen drehte dagegen auf und ging bis zur 62. Minute unter Mithilfe des linken Innenpfostens mit 2:0 in Führung. Beim 1:0 (53.) durch Maximilian Jäger sprang dessen Kopfball vom linken Innenpfosten ins Tor und beim 2:0 (62.) durch den starken Kato Tavan sprang sein 20 Meter Schuss ebenfalls vom Aluminium über die Torlinie. Beide Male war Hambergens Keeper Philip Prigge machtlos. Damit war mehr als nur eine Vorentscheidung gefallen, denn die Gäste ließen konditionell weiter stark nach. Der TSV Etelsen erspielte sich Chance auf Chance. Hätte die Offensive etwas mehr Konzentration im Abschluss walten lassen, wäre der Sieg noch höher ausgefallen. In der 75. Minute erhöhte der stets gefährliche Maximilian Altevoigt auf 3:0 und das 4:0 vier Minuten vor dem Abpfiff war eine Koproduktion der beiden gerade zuvor eingewechselten Onur Kaya und Daniel Duhn. Letzterer jagte das Spielgerät aus der Nahdistanz in die Maschen. Den Schlusspunkt setzte Pascal Mannig, der durch die desolate Abwehr der Gäste marschierte wie er wollte und für den 5:0-Endstand sorgte.

Jetzt kann der TSV Etelsen mit breiter Brust zum Spitzenspiel zum SV Teutonia Uelzen reisen und besitzt dort in der Form der zweiten Spielhälfte durchaus die Chance, den vierten Sieg in Folge einzufahren.

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