TB Uphusen zeigt gegen Emden die geforderte Reaktion / Olatunji hellwach

Ein Punkt des Willens – 0:0

Auch wenn Pedro Güthermann beileibe nicht alles gelang. Läuferisch war es eine klasse Leistung von ihm.
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Auch wenn Pedro Güthermann beileibe nicht alles gelang. Läuferisch war es eine klasse Leistung von ihm.

Uphusen – Der Platzwart des TB Uphusen – er durfte sich nach dem ersten Heimspiel des Fußball-Oberligisten über Arbeit auf keinen Fall beschweren. Denn beim leistungsgerechten 0:0 gegen Kickers Emden wurde der Rasen von den eingesetzten Akteuren förmlich umgepflügt. Entsprechend fiel dann auch die Analyse von Christian Ahlers-Ceglarek aus. „Das war eine sehr kompakte Vorstellung von uns und die erhoffte Reaktion auf das Spiel in der Vorwoche. Die spielerische Komponente kommt dann sicher auch noch“, zeigte sich der TBU-Trainer mit dem Ergebnis zufrieden.

Zumindest die erste Hälfte dürfte „Zecke“ aber nur bedingt gefallen haben. Von einem geordneten Spielaufbau war da auf Seiten der Gastgeber nur ganz wenig zu sehen und immer dann. Auch das Umschaltspiel war im Grunde genommen nicht existent, da Ballgewinne immer wieder in Fehlpässen mündeten. Kein Wunder, dass die Gäste auch die erste Chance verzeichneten, als Ayodeji Adeniran völlig frei zum Kopfball (24.) kam, jedoch am aufmerksamen TBU-Keeper Tariq Olatunji scheiterte. Auf der Gegenseite war Phlipp-Bruno Rockahr nach einem Pass von Faruk Celik (38.) einen Tick zu spät. Nur zwei Minuten später machte sich Emdens Goalgetter Tido Steffen nach einem zu kurz geratenen Rückpass von Marco Wahlers allein auf den Weg in Richtung Olatunji, doch sein Schuss strich knapp am Uphuser Tor vorbei. Quasi mit dem nächsten Angriff war es erneut Steffens, der mit seinem Schuss an der Latte scheiterte. „Da haben wir schon Glück gehabt“, erklärte Ahlers-Ceglarek.

Nach dem Wechsel agierten die Gastgeber nun deutlich zielstrebiger. Zwar musste Olatunji noch einmal gegen Ibrahim Sillah (54.) retten, doch in der 62. Minute hatte Rockahr die Uphuser Führung auf dem Fuß. Gekonnt von Boris Koweschnikow in Szene gesetzt, wartete er freistehend gegen Emdens Keeper Jannik Wetzel jedoch etwas zu lange mit dem Abschluss. „Von diesen Dingern bekommst du nur ein oder zwei im Spiel. Und wenn du die dann nicht machst, dann spielst du eben 0:0“, ärgerte sich Uphusens Trainer über die vergebene Möglichkeit. Doch irgendwie war das noch einmal ein weiterer Weckruf für die Gastgeber. Fortan ließen sie kaum noch etwas zu und setzten ihrerseits immer wieder vereinzelte Nadelstiche. Unter anderem bekamen die Gäste nach einem Querpass von Pedro Güthermann (75.) gerade noch ein Bein dazwischen und wurde eine Volleyabnahme des eingewechselten Elario Ghassan (87.) zur Ecke geblockt. Auf der Gegenseite musste Olatunji, dem Ahlers-Ceglarek eine gute Leistung bescheinigte, nur noch einmal gegen Holger Wulff (81.) klären. „In der Defensive haben wir es sehr gut gemacht. Wir sind immer im richtigen Moment rausgegangen und haben die Steckpässe weggenommen. Und wenn dann mal einer durch war, haben wir es immer noch weggelaufen. Das ist das Entscheidende gewesen.“

Von Kai Caspers

Uphusens Youngster Jarno Böntgen, hier im Duell mit Holger Wulff (links) schonte sich nicht und zeigte defensiv eine äußerst unaufgeregte Leistung.

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