Thedinghausen im Bezirksliga-Derby beim 0:4 gegen Langwedel teilweise vorgeführt

Ein Klassenunterschied

Da steigt nur einer zum Kopfball in die zweite Etage: Langwedels Justin Gericke. Thedinghausens Deckungsverband schaut da eher nur ehrfürchtig zu – und weg.
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Da steigt nur einer zum Kopfball in die zweite Etage: Langwedels Justin Gericke. Thedinghausens Deckungsverband schaut da eher nur ehrfürchtig zu – und weg.

Thedinghausen/Langwedel – Erneut nichts zu bestellen hatten die Bezirksliga-Fußballer des TSV Thedinghausen im Kreisderby gegen den FSV Langwedel-Völkersen. So musste sich der Aufsteiger auf heimischem Terrain beim 0:4 (0:3) noch glücklich schätzen, dass die Gäste eine Vielzahl bester Chancen zu schlampig behandelten und so ein sehr viel deutlicheres Endergebnis verpassten. Während die Platzherren damit weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten, bleibt der FSV als einziges Team seiner Staffel noch ungeschlagen.

Es war fürwahr über 90 Minuten eine einseitige Partie, die teilweise Hase-Igel-Charakter hatte. So genossen die Gäste viel zu viele Freiräume, wurden viel zu spät attackiert. „Langwedel war in allen Belangen besser als wir. Throl, Gericke und Kelsch haben uns ja fast im Alleingang auseinandergerissen. Letztlich hatten wir Glück, dass der FSV im zweiten Durchgang einen Gang runtergeschaltet hat“, gestand später Thedinghausens Coach Lars Gudegast unumwunden ein. Sein Pendant Emrah Tavan stieß da in dasselbe Horn, kritisierte dabei aber vor allem die Chancenauswertung seines Teams: „Das Ergebnis hätte ganz klar höher ausfallen müssen. Bis zum 16er haben wir es sehr gut gemacht, dann aber zu oft die falsche Entscheidung getroffen. Wir waren schneller, zweikampfstärker, ballsicherer, spielerisch überlegen – aber eben vor dem Tor nicht konsequent genug!“

Da gibt es im Grunde nur noch wenig anzufügen. Denn immer, wenn die Gäste den Thedinghauser Strafaum betraten, ging es dort drunter und drüber, wie in einer Gummibärchentüte, ging vieles einfach zu schnell für den TSV. So führten die Gäste dann auch hochverdient durch Treffer von Vittorio Zambrano (29.) und zweimal Daniel Throl (33./34.), der in Zukunft wohl nur noch sehr selten so viele Freiräume erhalten wird. Sein Tor Nummer zwei erzielte er dabei per Strafstoß nach vorherigem Foul von Daniel Terentjew an Ferhat Kadah. Thedinghausens bester Mann, Keeper Claas Moeller verhinderte schon in Abschnitt eins einen deutlicheren Rückstand.

Nach dem Wechsel ließen es die Langwedeler etwas ruhiger angehen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Letztlich aber setzte dann nur noch Throl das Leder, der das 0:4 selbst einleitete, nach Schmidt-Flanke per Kopf in die Maschen (64.).

Torchancen der Hausherren? Es gab sie – aber nur zwei wirklich nennenswerte. Die erste ließ Jannik Gudegast nach 49 Minuten aus, als er freistehend an FSV-Schlussmann Kai Sedlasek scheiterte. In der 74. Minute stand dann Dennis Buttkus urplötzlich nach einem langen Ball ganz frei, drosch diesen aber viel zu überhastet aus zwölf Metern vorbei. So war Thedinghausens Effektivster noch Fußball-Boss Jan Steffens, der für eine 1a-Einhaltung des Hygienekonzeptes verantwortlich war.

Von Frank Von Staden

Thedinghausens Dennis Buttkus (r.), hier gegen Jan-Ole Post, hatte im Angriff einen sehr schweren Stand.

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