Badens Zweitliga-Volleyballer 3:0 über Frankfurt und 1:3 gegen Primus Lindow-Gransee

Ein (fast) perfektes Wochenende

Wieder einmal holt hier Badens Alexander einen seiner gefürchteten Angriffsbälle heraus und versenkt diesen im Feld des SV Lindow-Gransee.
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Wieder einmal holt hier Badens Alexander einen seiner gefürchteten Angriffsbälle heraus und versenkt diesen im Feld des SV Lindow-Gransee.

Das Minimalziel haben die Zweitliga-Volleyballer des TV Baden am abgelaufenen Wochenende, wo sie erst am Sonnabend auf die Juniors Frankfurt (3:0-Sieg) und am Sonntag den Klassenprimus SV Lindow-Gransee (1:3-Niederlage) trafen, erreicht. Doch es war mehr drin im Spiel gegen den Favoriten aus Brandenburg.

  • Zweitliga-Volleyballer des TV Baden mit Sieg und Niederlage
  • Den Aufstiegsaspiranten aus Brandenburg fast einen Punkt abgeknöpft
  • Coole Show in zwei Spielen

Baden – Ziel erreicht – doch es war im Grunde noch mehr drin! So kassierten die Zweitliga-Volleyballer des TV Baden am vergangenen Doppelspiel-Wochenende in eigener Halle erst einmal die erwarteten drei Punkte beim glatten 3:0 über das Ausbildungsinternat aus Frankfurt ein, boten am Sonntag dann gegen den Aufstiegsaspiranten SV Lindow-Gransee über weite Strecken eine formidable Show an und verpassten beim 1:3 letztlich nur hauchzart einen weiteren Zähler.

Allerdings mussten die Badener in ihrem ersten Heimspiel zumindest im dritten Satz alle Kraft- und Konzentrationsreserven mobilisieren, drohte dieser Durchgang doch nach deutlicher Führung Mitte des Abschnitts noch verloren zu gehen. Nach einem 11:6 und 13:6-Vorsprung, zweimal klappte der Block durch den genesenen Artem Tscherwinski sehr gut, schmolz dieser langsam aber sicher aufgrund vieler kleiner Unkonzentriertheiten dahin, führten plötzlich die Gäste aus Hessen mit 24:22 und hatten damit zwei Satzbälle. Doch die Hausherren rissen sich zusammen. Vor allem der starke Björn Hagestedt schraubte gleich mehrmals seinen Zwei-Meter-Körper in die Höhe und war mit zwei Monsterblocks ein Garant dafür, dass die unnötige Verlängerung ausblieb, der TV Baden letztlich auch den Satz drei mit 27:25 entscheiden konnte, nachdem die ersten beiden Durchgänge 25:19 und 25:23 endeten. Übrigens: Als bester Spieler (MVP) auf Badener Seite wurde in beiden Partien Außenangreifer Alexander Decker ausgezeichnet. „Wir haben über zweieinhalb Sätze ganz viel richtig gemacht. Dann fehlte etwas die Konzentration. Da haben wir zu überhastet agiert, was nicht unser Spiel ist! Letztlich haben wir die Favoritenrolle aber gut angenommen. Doch natürlich hätte ein erfahrenerer Gegner den dritten Satz für sich entschieden. Man muss immer bedenken, dass die Frankfurter Jungs aus den Jahrgängen 2003 und 2004 bestehen “, konstatierte später Badens zufriedener Coach Werner Kernebeck, dem dann das Grinsen aus dem Gesicht nach dem 1:3 tags darauf gegen das Team aus Brandenburg kaum weichen wollte. Denn seine Schützlinge boten dem Favoriten einen echten Ritt auf der Rasierklinge. Zwar verloren die Hausherren letztlich mit 21:25, 26:24, 21:25 und 23:25, hatten aber die Gäste am Rande eines Punktverlustes. Riefen die Badener schon in Satz zwei eine Top-Leistung ab, so verlangten sie auch in den Folgesätzen den Brandenburgern alles ab und führten im vierten Durchgang nach einem 5:10-Rückstand kurz vor Ende durch einen Decker-Kracher mit 21:20. Letztlich führten dann gerade im entscheidenden Moment eher schwächere Annahmen dazu, dass die Gäste den Spieß noch umdrehen konnten.

Ich bin mit dem Erreichten an diesem Wochenende absolut zufrieden. Wir wollten drei Punkte gegen Frankfurt und zumindest einen Satz gegen Lindow gewinnen, das haben wir geschafft.

Werner Kernebeck

„Ja“, wollte Kernebeck später dann auch gar nicht abstreiten, „das war in dieser Phase sicher unser Genickbruch. Unsere Annahmequalität war da einfach zu schwankend. Dennoch bin ich mit dem Erreichten an diesem Wochenende absolut zufrieden. Wir wollten drei Punkte gegen Frankfurt und zumindest einen Satz gegen Lindow gewinnen, das haben wir geschafft.“ Der erste Satz gefiel ihm gegen den SV Lindow-Gransee dabei nicht so, „die anderen gehen aber total in Ordnung. Über weite Strecken ist unser Matchplan absolut aufgegangen. Das freut mich sehr!“

Von Frank Von Staden

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