2. Liga: TV Baden siegt hauchzart 3:2

Ein echter Volleyball-Krimi in Essen

Pure Extase nach einem versenkten Ball bei Außenangreifer Ole Sagajewski, der MVP wurde.
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Pure Extase nach einem versenkten Ball bei Außenangreifer Ole Sagajewski, der MVP wurde.

Den Kopf gerade noch aus der Schlinge ziehen konnten am späten Sonnabendabend die Zweitliga-Volleyballer des TV Baden bei ihrem Auftritt in Essen, wo ihnen die Gastgeber alles abverlangten. Am Ende wurde es ein echter Essen-Krimi, der im Tiebreak entschieden wurde und den die Badener hauchzart mit 15:11 für sich notieren durften, nachdem es bis zum 9:9 vor Spannung nur so knisterte. Vor allem Ole Sagajewski übernahm in dieser Phase viel Verantwortung und wurde später auch zurecht als MVP ausgezeichnet.

Baden – Nach den zuletzt nicht ganz so prickelnden Auftritten war das ein ganz wichtiges Zeichen, das der TV Baden da beim knappen 3:2-Sieg (22:25, 25:21, 25:23, 20:25, 15:11) beim SVV Humann Essen setzen konnte, der weiterhin den ersten Abstiegsplatz belegt. Trainer Werner Kernebeck zeigte sich absolut erleichtert nach „diesem knappen Ding, das wir für uns entscheiden konnten. Das war jetzt der dritte 3:2-Erfolg für uns in dieser Saison. Das zeigt, dass viel Moral in dieser Mannschaft steckt!“

Nerven im Tiebreak behalten

Dass es so eng für die Badener wurde, lag vor allem daran, dass sie in den entscheidenden Momenten zu viele Eigenfehler produzierten. „Das stimmt, im Grunde war nur in Satz vier für uns nicht viel drin. Aber Essen wurde auch von seinen Fans in diesen Situationen, wo es Spitz auf Knopf stand, regelrecht getragen. Da war eine unglaubliche Stimmung, für die die rund 250 bis 300 Zuschauer gesorgt haben. Wie in den besten Zeiten, als die Lahofhalle noch rappelvoll war. Da war unglaublich Alarm in der Bude“, war Kernebeck beeindruckt.

Coach Kernebeck lobt dieMoral

So im ersten Durchgang, als der TVB mit 20:17 führte, dann aber die Humänner zur Attacke bliesen und diesen Satz noch für sich entscheiden konnten. Auch Satz Nummer zwei blieb lange umkämpft. Bei 21:20 gelang den Badenern dann ein ganz wichtiger Zwischenspurt zum 25:22. Im dritten Satz lagen die Weserstädter bereits mit 14:18 zurück, glichen dann aber zum 23:23 aus und produzierten danach zwei weitere Punkte in Folge – 25:23. Durchgang vier war indes ein fast perfektes Spiel der Essener, in dem der TVB nur bis zum 14:14 auf Augenhöhe mitspielen konnte. Doch im Tiebreak packten die „Kernebecker Jungs“ dann ihr Kämpferherz aus, spielten gerade ab dem 9:9 Zweitliga-Volleyball auf höchstem Niveau. Urteil des Coaches: „Letztlich haben wir da wohl einen Tick mehr Willen gezeigt als Essen!“  

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