TVO-Trainer Marc Winter rechnet mit verstärker Buxtehuder-Reserve

Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt

Steht den TV Oyten Vampires gegen Buxtehude wieder zur Verfügung: Kathleen Hertes (links).
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Steht den TV Oyten Vampires gegen Buxtehude wieder zur Verfügung: Kathleen Hertes (links).

Oyten – Noch immer hat Marc Winter, gemeinsam mit Lars Müller-Dormann für Handball-Drittligist TV Oyten Vampires verantwortlich, das ärgerliche 33:33 gegen Wattenbek nicht verdaut. Daher gab es vor dem nächsten Heimspiel gegen den Buxtehuder SV II (So., 14.30 Uhr), das erneut ohne Zuschauer ausgetragen wird, auch eine offene und schonungslose Analyse des TVO-Trainerduos.

„Aus den vergangenen drei Spielen haben wir nur zwei Punkte geholt. Und das lag in erster Linie nur an uns“, verweist Winter auf die großen Probleme seines Teams im Abschluss. „Wenn nur 20 Prozent von unseren vergebenen Hochkarätern reingehen, gewinnen wir alle drei Spiele. Und dann wären wir auch wieder dick im Geschäft um den angepeilten sechsten Tabellenplatz. Aktuell ist dieser jedoch in weiter Ferne. Aber da müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, denkt Oytens Trainer noch immer mit Grauen an die 1:1-Situationen gegen Wattenbeks Torhüterinnen, die nicht genutzt wurden. „Das macht natürlich niemand mit Absicht. Es hat jedoch den Anschein, als wären unsere Spielerinnen in ihren Wurfbildern zu eingefahren und sind dann leider auch nicht in der Lage auf unsere Impulse von Außen zu reagieren. Daher haben wir unter der Woche auch verstärkt am Torabschluss unter Belastung arbeiten lassen.“

Torabschluss stand unter der Woche im Training im Fokus

Gleichwohl glaubt Winter nach wie vor an die Qualität seiner Mannschaft. Dass sie es kann, hat sie unter anderem im Auftaktspiel der Saison gezeigt. Seinerzeit gab es in Buxtehude beim 22:20 den bis dato einzigen Saisonsieg. Winter: „Danach hätte es jedoch unterschiedlicher nicht laufen können. Während wir danach nur noch zwei Punkte geholt haben, hat Buxtehude nur noch fünf abgegeben. Daher sind wir auch dieses Mal sicher nicht der Favorit.“ Zumal die Partie für den TVO-Trainer zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt kommt. „Da die Bundesliga aufgrund der WM aktuell eine Pause einlegt, kann Buxtehude alles aufbieten, was laufen kann. Daher gehe ich schon davon aus, dass die eine oder andere Unterstützung aus dem Erstligakader gegen uns mit dabei ist“, rechnet Winter mit einer verstärkten BSV-Reserve. Dennoch hofft er endlich auf den ersten Sieg in eigener Halle. Damit das gelingt, sollten aber die sich bietenden Chancen zwingend besser genutzt werden, zumal die Gäste über ein sehr gutes Gegenstoßspiel verfügen. Personell müssen die Vampires weiterhin auf die Langzeitverletzten verzichten. Dafür kehren Julia Reinefeld und Kathleen Hertes zurück.  kc

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