TB Uphusen im ersten Test 1:3 gegen BSV Rehden / Noch dünner Kader

Ein achtbarer Saisoneinstieg

Hing im ersten Abschnitt als einzige Spitze doch zu oft in der Luft: Uphusens Faruk Celik (Mitte), der hier gegen Rehdens Keeper Lukas Godula zu spät kommt.
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Hing im ersten Abschnitt als einzige Spitze doch zu oft in der Luft: Uphusens Faruk Celik (Mitte), der hier gegen Rehdens Keeper Lukas Godula zu spät kommt.
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Baden – Nach knapp einem halben Jahr Zwangspause und einer Woche in der Vorbereitungsphase auf die neue Oberliga-Saison lieferten die Fußballer des TB Uphusen in einem Einlagespiel im Rahmen der Badener Sportwoche gegen den klassenhöheren BSV Rehden eine durchaus ansprechende Leistung ab und verkauften sich beim 1:3 (1:3) teuer. Das Tor für die Blau-Weißen zum zwischenzeitlichen 1:2 (39.) erzielte Philipp-Bruno Rockahr, nachdem der Regionalligist schnell ein 2:0 (6./19.) vorgelegt hatte.

In den ersten 20 Minuten taten sich die Uphuser, die nur mit einem Rumpfteam antreten konnten, doch enorm schwer. „Da war uns anzumerken, dass wir erst am Anfang der Vorbereitung stehen“, konstatierte da später Uphusens neuer Coach Christian Ahlers-Ceglarek. Danach allerdings fing sich der Oberligist immer mehr, auch wenn der pfeilschnelle Linksaußen Yesilova (erzielte auch das 3:1/70.) und Kovacevic schon eine klare Führung vorgelegt hatten. Der TBU agierte im ersten Abschnitt lange mit einer Spitze (Faruk Celik), bekam erst mehr Druck auf dem Ball, als Rockahr als Unterstützung aus dem Mittelfeld vorrückte. So resultierte auch der Anschluss aus einem frühen Ballgewinn in der BSV-Hälfte.

„In der Pause haben wir dann an einigen Stellschrauben gedreht, nun ein klares 4:4:2 gespielt und es bis in die Schlussphase viel besser gemacht. Zumindest bis zur 70. Minute. Danach waren wir dann völlig platt. Mir hat es aber gefallen, dass wir uns mit allen erlaubten Mitteln gewehrt haben“, so Ahlers-Ceglarek, der in Abschnitt zwei Neuzugang Abdullah Dogan für den ausgelaugten Celik brachte, der für etwas mehr Alarm im Angriff sorgte. Mehr Wechsel waren nicht drin – es fehlte einfach noch das Personal. Ahlers-Ceglarek: „Das wird sich dann aber in den nächsten Tagen ändern.“

Einen starken Eindruck hinterließ übrigens Testspieler Harrison Ambe-Petersen, der erst vor wenigen Tagen aus den USA nach Deutschland kam, um demnächste ein Studium in Bremen aufzunehmen. So brauchte der beidfüßige rechte Mittelfeldspieler nur wenig Anlauf, um sich im Team des Turnerbundes zurecht zu finden. Der TBU-Coach zeigte sich dann auch angetan: „Wenn ich quasi bei der Landung erfahren hätte, dass ich in einem unbekannten Klub vorspielen soll, hätte ich das sicher nicht so gut gemacht wie Harrison.“ Als Belohnung gab es danach gleich eine Einladung zum Montagstraining.

Von Frank Von Staden

Als Testspieler dabei: Harrison Ambe-Petersen.

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