Eigentor bei Dörverdens Pleite in Riede

1:2 – Pechvogel Mauro Rosebrock

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Dieser Kopfball findet nicht sein Ziel: Riedes Stefan Scholz (M.) kam eher ans Leder als Dörverdens Philipp Möckel (l.) und Finn Austermann. Am Ende siegte der MTV 2:1.

Kreis-Verden - Von Jürgen Honebein. RiedeKreis-Verden - Von Jürgen Honebein. Fußball-Bezirksligist TSV Dörverden ist dem Abstieg wieder ein Stückchen näher gekommen. Beim MTV Riede gab es am Sonntag in einem insgesamt schwachen Derby eine knappe 1:2 (0:2)-Niederlage. Wenn alles gut läuft, ist nur noch der Relegationsplatz drin. „Wir werden bis zum Schluss kämpfen und alles versuchen, um das Unmögliche doch noch möglich zu machen“, verspricht Nils Pohlner. Der Trainer konnte seiner Elf nicht helfen, da er wegen Beschwerden an der Achillessehne pausieren musste. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Riede hat sehr glücklich gewonnen, weil wir unsere Chancen nach dem Wechsel nicht genutzt haben“, bedauerte er.

Riedes Trainer Uwe Bischoff sah eine schwache Partie seines Teams: „Wir haben zur Halbzeit zwar 2:0 geführt, aber nicht gut gespielt. Wir hätten viel mehr Druck machen müssen. Nach dem 1:2 wurde es nochmal richtig eng, aber egal, es hat gereicht und wir sind endgültig gerettet“, freute sich der Coach. In den ersten 15 Minuten tat sich auf beiden Seiten so gut wie gar nichts. Obwohl der MTV den starken Wind im Rücken hatte, wurde Dörverden nicht einmal ernsthaft in Bedrängnis gebracht. Das 1:0 fiel aus heiterem Himmel: Einen Freistoß von der linken Seite platzierte Marcel Grashoff so genau auf den Kopf von Marc Lindenberg, dass der gute Keeper Simon Bogutzky keine Chance besaß. Wenige Minuten später fast das 2:0, doch der Schuss von Sascha Hohl klatschte nur gegen die Latte. Die Auswärts-Elf investierte in der ersten Halbzeit viel zu wenig. Das 2:0 (42.) war sehr glücklich, nach einer Flanke von Arne Westermann setzte Mauro Rosebrock den Ball unbedrängt per Flugkopfball ins eigene Netz.

Nach der Pause besaßen die Segelhorst-Kicker wieder die erste gute Chance, doch der Schuss von Westermann ging ganz knapp vorbei. Das 2:1 (61.) durch einen Freistoßroller von Finn Austermann, der an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor fand, brachte noch einmal richtig Spannung. Nun drängten die Grün-Weißen vehement auf den Ausgleich und die Rieder Abwehr kam ein und das andere Mal ins Schwimmen. Dennis Neumann, Florian Kohlwey und auch Roman Stamikow vergaben sehr gute Möglichkeiten. Riede hätte seinerseits aber auch bei Kontern alles klar machen können, doch wurden einige Chancen in erster Linie durch Michael Tran leichtfertig vergeben.

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