TV Baden erwartet Ausnahmeteam Berlin Recycling Volleys im DVV-Pokal

Ein Spiel zum Genießen

Mit den Berlin Recycling Volleys gibt der amtierende Deutsche Meister seine Visitenkarte in Baden ab.
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Mit den Berlin Recycling Volleys gibt der amtierende Deutsche Meister seine Visitenkarte in Baden ab.

Baden – Für die Volleyballer des TV Baden ist die Partie im Achtelfinale des DVV-Pokals (So., 16 Uhr) gegen die Berlin Recycling Volleys schlichtweg das größte Spiel in der bisherigen Vereinsgeschichte. Schließlich sind die Berliner nicht nur elffacher und amtierender Deutscher Meister, sondern auch fünffacher Pokalsieger und Teilnehmer in der Champions-League.

Badens Trainer Werner Kernebeck gerät bei der Betrachtung des Berliner Kaders ins Schwärmen

Kein Wunder, dass auch Badens Trainer Werner Kernebeck bei der Betrachtung des kommenden Gegners regelrecht ins Schwärmen gerät: „Das ist schon der absolute Wahnsinn, was die Berliner auffahren können. Das sind alles Vollprofis, die auch diese Begegnung mit dem nötigen Ernst angehen und uns nichts schenken werden. Zumal sie auch schon am Sonnabend anreisen und vorab bei uns trainieren wollen.“ Daher kann es für Kernebeck im Vorfeld des Duells David gegen Goliath auch nur eine Devise geben. „Wir müssen das Spiel einfach nur genießen. Denn so schnell werden wir derartiges sicher nicht wieder erleben. Schön ist doch, dass wir in jedem Fall drei Sätze spielen, in denen wir uns so gut es geht, präsentieren wollen“, sind die Satzergebnisse für den TVB-Trainer letztlich völlig zweitrangig. „Und die Zuschauer werden sicher jede gute Aktion von uns richtig abfeiern“, freut sich Kernebeck schon auf die rappelvolle Halle, die mit 300 Zuschauern restlos ausverkauft ist, für dieses Ausnahmespiel. „Vielleicht können wir daraus ja auch einen kleinen Vorteil ziehen, da unsere Halle ja nicht dem gewohnten Standard der Berliner entspricht. Wir werden auf jeden Fall alles in die Waagschale werfen. Dass es dabei für unsere Außenangreifer auch mal dunkel werden kann, dessen sind wir uns bewusst. Aber dann müssen wir eben den kleinen Lichtstrahl finden, um auch zu erfolgreichen Abschlüssen zu kommen“, verweist Badens Trainer auf das Gardemaß aller Berliner Spieler.

Für die Badener wird das ein Festtag, zu dem wir sehr gern beitragen. Am Ende wollen wir aber mit einem Lächeln und positiven Ergebnis aus der Halle gehen.

Berlins Trainer Cedric Enard

Die Hauptstädter, die Mittwochabend erst das Topspiel in der Bundesliga mit 3:0 gegen Frankfurt gewonnen haben, müssen, wie aus dem Lager der BR Volleys zu hören war, nur auf Nationalspieler Anton Brehme (Knieprobleme) verzichten. Ansonsten soll mit einer vollen Kapelle angereist werden. Ob dann aber auch Spieler wie Sergey Grankin oder Benjamin Patch von Beginn an auf der Platte stehen werden, ist noch völlig offen. Cedric Enard, Trainer der Berliner, hat eine klare Vorstellung: „Es ist die erste Runde im K.o.-Wettbewerb und deshalb müssen wir das Spiel seriös angehen. Auch wenn es gegen einen Zweitligisten geht, fordere ich von meiner Mannschaft, dass wir denselben Teamspirit und dieselbe Leidenschaft wie in den letzten Spielen an den Tag legen. Uns erwartet eine verhältnismäßig kleine, dafür aber pickepackevolle Halle. Für die Badener wird das ein Festtag, zu dem wir sehr gern beitragen. Am Ende wollen wir aber mit einem Lächeln und positiven Ergebnis aus der Halle gehen.“

Von Kai Caspers

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