Drittligist Achim/Baden überzeugt nur 15 Minuten gegen Altenholz / Malmon: „Das war zu wenig“

20:28 – zu viele Ausfälle im SG-Team

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Nur ganz selten kam Achim/Badens Kreisläufer Fabian Balke gegen Altenholz so frei zum Wurf wie in dieser Szene.

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Nur eine Woche nach dem überraschenden Coup in Beckdorf ist Handball-Drittligist SG Achim/Baden unsanft wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. In eigener Halle setzte es eine klare 20:28 (9:18)-Niederlage gegen den TSV Altenholz. Damit ziert der Aufsteiger auch weiterhin das Tabellenende.

Tomasz Malmon brauchte dann im Anschluss auch gar nicht lange nach den Gründen zu suchen. „Wir hatten heute einfach zu viele Ausfälle im Team. Zumal in dieser Liga 15 Minuten guter Handball einfach nicht ausreichen“, ärgerte sich der SG-Coach in erster Linie über die zahlreichen technischen Fehler zu Beginn der Partie. Dabei hätte seine Mannschaft eigentlich mit einer breiten Brust antreten wollen. Aber genau das Gegenteil war der Fall. Schrittfehler, Fehlpässe oder überhastete Abschlüsse prägten das Spiel der Gastgeber. Dabei machten auch die Routiniers keine Ausnahme, hatte unter anderem Spielmacher Florian Block-Osmers einen rabenschwarzen Tag erwischt. Hinzu kam, dass auch die Verletzungsmisere auf Seiten der SG nicht abreißt. Kurz vor Spielbeginn musste auch noch Dennis Summa wegen Problemen an der Achillessehne passen. Da auch Patrick Denker schon frühzeitig etwas abbekommen hatte und in der Offensive nur noch sporadisch eingesetzt werden konnte, stellte sich das Malmon-Team im Grunde genommen von selber auf.

Die Probleme der SG – sie wurden von den keinesfalls überragenden „Wölfen“ aus Altenholz schonungslos aufgedeckt. Gegen eine kompakte 6:0-Deckung fehlt es dem Malmon-Team einfach an der nötigen Power aus dem Rückraum. Während die Gäste den starken SG-Keeper Daniel Sommerfeld immer mal wieder mit Würfen aus der zweiten Reihe bezwingen konnten, mussten sich Gastgeber jedes Tor hart erarbeiten. Das wurde dann auch schnell deutlich, als sich Altenholz nach dem 6:4 (13.) bis zur Pause vorentscheidend auf 18:9 absetzte. Erschreckend daran war, dass auch die „Wölfe“ dabei nicht zu überzeugen wussten. Im Gegenteil. Das Team von Klaus-Dieter Petersen musste lediglich auf die Fehler der SG warten.

In der zweiten Hälfte kam nach dem 11:22 (39.) kurzfristig noch mal Stimmung auf, als das Malmon-Team durch Jan Mühlbrandt auf 18:24 (49.) verkürzte. Allerdings war das auch nur ein kurzes Strohfeuer, denn Altenholz erstickte jegliche Hoffung auf eine mögliche Wende der SG mit dem 26:19 (54.) im Keim. „Ich habe die Stimmung aus dem Spiel in Beckdorf vermisst. Das war heute eindeutig zu wenig. Aber wir geben nicht auf und arbeiten weiter an unserem Ziel Klassenerhalt“, so Malmon.

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